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    <title>Der bienenSeb Blog</title>
    <link>https://www.bienenseb.de</link>
    <description>Mit dem bienenSeb Blog möchten wir wichtige Aspekte der Bienenhaltung in der Bienenkiste beleuchten und euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Ihr erfahrt unsere Sicht auf das einfache und naturnahe Imkern und wir möchten Anregungen geben für eure eigene Arbeit mit den Bienen. Viel Spaß beim Lesen!</description>
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      <title>Der bienenSeb Blog</title>
      <url>https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_0288-48da70b6.JPG</url>
      <link>https://www.bienenseb.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Honig aus der Bienenkiste - "Laufhonig"</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/honig-aus-der-bienenkiste</link>
      <description>Endlich wieder Honig!
Nachdem die letzen Jahre sehr mau waren - im Allgemeinen und speziell an den Standorten, an welchen ich meine Bienen hatte und habe - gibt es dieses Jahr endlich wieder eine Honigernte.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich wieder Honig!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem die letzen Jahre sehr mau waren - im Allgemeinen und speziell an den Standorten, an welchen ich meine Bienen hatte und habe - gibt es dieses Jahr endlich wieder eine Honigernte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was beeinflusst die Honigernte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit es Bienen in der Bienenkiste gut geht und sie Überschüsse eintragen können, brauchen sie eine kontinuierliche Futterversorgung bzw. Tracht. Kürzere Unterbrechungen, zum Beispiel durch schlechtes Wetter, sind kein Problem. Wenn nichts blüht und/oder das Wetter über Wochen nicht zulässt, dass die Bienen fliegen, oder die Blüten keinen Nektar haben, gibt es nichts zu ernten und die Entwicklung der Völker ist beeinträchtigt. Eine Mischung daraus war in den letzten Jahren bei mir gegeben - wenig Tracht und das Wetter nicht passend, wenn etwas geblüht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Jahr ist es viel besser, das macht sich auch für die Schwärme bemerkbar, ich muss nicht viel füttern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/3FBB3077-7011-4A9F-BE16-19D6A4072F12-55532b3b.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Honigernte aus der Bienenkiste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Imkern mit der Bienenkiste kann man maximal einmal pro Jahr Honig ernten. Ich habe mir nach einer frühen Honigernte schon öfter Hoffnung auf eine zweite Ernte gemacht, bisher immer vergebens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt zwei Zeitpunkte zum Honigernten. Völker, die nicht geschwärmt sind, beerntet man ab Mitte Juli (spätestens Ende Juli, weil anschließend die Varroabehandlung folgt). Denn dann ist das Brutnest in der Regel wieder kleiner und keine Brut mehr im Honigraum (was durchaus vorkommt). Der zweite geeignete Zeitraum um Honig zu ernten, ist ab 24 Tage nach dem Abgang des Vorschwarms, weil dann keine Brut mehr im Honigraum ist - die Königin legt bis kurz bevor sie mit dem Schwarm auszieht Eier und 24 Tage später schlüpfen die letzten Drohnen (Bienen brauchen 21 Tage). Evtl. ist dann schon eine neue Königin dabei Eier zu legen, sie beginnt normalerweise vorne (am Flugloch) und dehnt das Brutnest nur langsam nach hinten aus, im Honigraum ist dann (noch) keine Brut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzanleitung Honigernte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Konzept Bienenkiste ist gedacht als einfache Bienenhaltung mit wenig Ausrüstung und Materialeinsatz, so auch die Honigernte: Bienenkiste öffnen (aufstellen, oder auf den Rücken legen), vorher dezent Rauch geben - Honigwaben einzeln entnehmen, dafür zuerst die L-leiste herausnehmen, mit einem Messer die Honigraumwaben von den Brutraumwaben trennen (man kann das ein paar Stunden/am Abend vorher machen, ich mache es direkt vor dem Entnehmen) - Bienen von jeder entnommenen Waben abfegen - Waben ohne Bienen in eine geeignete Kiste stellen und zumachen (Deckel, Geschirrtuch...) - wenn alle Waben entnommen sind Bienenkiste schließen und zurückstellen - die Honigwaben in die Küchen bringen und in ein Sieb geben, dabei zerkleinern (am besten direkt nach dem Ernten, da läuft der Honig am besten, weil er noch "bienenstockwarm" ist), kann man in mehreren Portionen machen, falls das Sieb zu klein ist - aus den Waben gelaufenen Honig in Gläser abfüllen. Eine genauere Beschreibung zur Honigernte gibt´s im Bienenkiste-Buch auf Seite 102, Honigverarbeitung ab Seite 113.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wichtig: die Waben nie um die Längsachse (ausgehend von der Wabenleiste) kippen, sonst brechen sie ab! Keine direkte Sonne auf die Waben, sie werden sonst weich und sacken zusammen (evtl. die Bienenkiste dafür beschatten) - wenn es sehr heiß ist, die Honigernte (früh) morgens machen, oder kühleren Tag abwarten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipps: Wasser zum Händewaschen dabei haben, falls klebrig vom Honig. Evtl. die Bienenkiste für die Honigernte ein paar Meter (zu zweit) wegtragen, an einen geeigneten Platz (schattig, auf einen Tisch/angenehme Arbeitshöhe), Vorteil: die Flugbienen schwirren nicht um die Bienenkiste herrum, sondern dort wo sonst das Flugloch ist. Mittelwände im Honigraum benutzen: pro Wabenleiste ist dann eine gerade Wabe vorhanden, das ist Voraussetzung um die Waben einfach entnehmen  zu können (weitere Vorteile von Mittelwänden im Blogbeitrag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bienenseb.de/honigraum-eroeffnen-wann-und-wie" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Honigraum eröffnen - wann und wie (bienenseb.de)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Honiggewinnung kann man mit Küchenutensilien bewerkstelligen - Topf/Schüssel mit Sieb und Geschirrtuch zum Abdecken. Honig abfüllen kann man mit einer Kelle oder in die Gläser gießen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/1274505B-C9D7-4B96-9801-7392B1B6387F-99098bf8.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorteile der Honigernte ohne Schleuder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für "größere" Honigernten (fängt für mich bei 8 - 12kg an) ist man mit Küchensieb und Schüssel allerdings lange beschäftigt. Ich habe mir deshalb einen Honigeimer mit passendem Seisack und Quetschhahn (zum einfachen Abfüllen) besorgt und biete ihn im Shop an. Die Idee: Einfache Honigernte, beste Honigqualität. Wir können unseren Honig nicht schleudern, weil die Waben ohne Rahmen und Draht nicht stabil genug sind. Dafür können wir uns die Schleuder sparen (Geld, Lagerplatz, und Zeit zum Saubermachen) und Honig von besonderer Qualität ernten!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Schleudern fliegt der Honig in unzähligen Tropfen aus den Wabenzellen an die Wand der Schleuder, läuft an der Wand herunter, sammelt sich im Auslauf, läuft durch zwei Siebe in den Eimer. Der Honig hat dabei viel Kontakt mit der Luft. Wer schon mal dabei war weiß: es riecht unglaublich gut im Schleuderraum, die Luft ist voller Honigduft. Diese flüchtigen Aromen möchte ich natürlich lieber im Honig behalten. Auch die Bienen verdeckeln den Honig luftdicht. Meiner Meinung nach gilt es, den Honig in wenig Arbeitsgängen und möglichst direkt von der Waben ins Glas zu bringen und ihn dabei möglichst nicht der Luft und anderen Umwelteinflüssen (Licht, Feuchtigkeit, Oxidation, Gerüche, Schmutz etc.) auszusetzen. Bienenkiste-Honig ist sogenannter Tropfhonig. Dabei wäre ideal, wenn er nicht tropft, sondern aus den Wabe läuft - "Laufhonig" also: der Honig kommt mit der Wabe ins Sieb, läuft aus den Waben, sammelt sich im Eimer und läuft durch den Quetschhahn ins Honigglas. Der Honigeimer hat einen Deckel, das Glas wird luftdicht verschlossen und lichtgeschützt aufbewahrt. Besser kann man Honig nicht verarbeiten und es ist einfach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/041E0D83-84EF-4B7D-9A20-1E1F02EFED94-20eb207c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lieber flüssig oder cremig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer den Honig gerne cremig oder wieder flüssig haben möchte, nachdem er fest geworden ist, kann ihn im Glas (oder im Eimer) leicht erwärmen (höchstens auf 42° z.B. im Wasserbad) und rühren. Ob der Honig fest wird, ist eine Frage der Sorte, z.B. wird Rapshonig nach der Ernte relativ schnell fest, zum Teil schon in den Waben. Andere Honige bleiben flüssig. Festen Honig kann man durch Rühren cremig machen (siehe Bienenkiste-Buch Seite 118). Ob man ihn im Glas rührt oder im Eimer, auch hier gilt möglichst wenig Luft einrühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Honig, den ich vor kurzem geerntet habe, ist aus Gräfelfing. Ich könnte mir vorstellen, dass kein Rapshonig dabei ist und dass er flüssig bleibt. Das ist eigentlich nicht wichtig, aber ich finde es etwas besonderes, weil Frühjahrshonige angeblich immer fest werden. Es war nur eine kleine Ernte, deshalb hab ich ihn in kleine Gläser abgefüllt, dann kann ich mehr davon verschenken. Ich freu mich sehr darüber und auch auf den Honig vom nächsten Volk!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PS: Ich mische nie den Honig verschiedener Völker. Jedes Volk hat einen anderen Honig, auch wenn sie am gleichen Platz stehen und ich gleichzeitig ernte. Die Honige sind mindestens leicht unterschiedlich, zum Teil völlig verschieden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Jun 2022 19:07:40 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/honig-aus-der-bienenkiste</guid>
      <g-custom:tags type="string">Honigernte,Bienenkiste,Honig</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aktuelle Situation bei den Bienen im Juni</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/aktuelle-situation-bei-den-bienen-im-juni</link>
      <description>Der Juni ist ruhig dieses Jahr. Schwärme gab es eher vor Ende Mai, im Juni nur noch vereinzelt, anfangs wetterbedingt und es gibt häufig eine Trachtlücke um diese Zeit. Im Juli ist die Schwarmzeit in der Regel vorbei, von Ausnahmen abgesehen. Ich kann mir vorstellen, dass Ende Juni noch einige Völker in Schwarmstimmung kommen - mal sehen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Juni ist ruhig dieses Jahr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwärme gab es eher vor Ende Mai, im Juni nur noch vereinzelt, anfangs wetterbedingt und es gibt häufig eine Trachtlücke um diese Zeit. Im Juli ist die Schwarmzeit in der Regel vorbei, von Ausnahmen abgesehen. Ich kann mir vorstellen, dass Ende Juni noch einige Völker in Schwarmstimmung kommen - mal sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/48E5B650-1DFD-407D-93A1-4546DC943056.jpeg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterschiede in der Stadt und auf dem Land
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Völker sind voller Bienen, die Schwärme vom Mai entwickeln sich und wachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt vielerorts endlich wieder schöne Honigvorräte in den Völkern und Honig zu ernten. Bei der Bienenkiste erntet man entweder Mitte Juli, wenn das Brutnest wieder kleiner wird, oder ab 24 Tage nach dem Vorschwarmabgang (bis dahin sind die letzten Drohnen geschlüpft) und es ist keine Brut mehr im Honigraum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allem in den Städten sieht es sehr gut aus was die Versorgung der Bienen betrifft. Die Trachtlücke zwischen Frühjahrsblühern (wie Ahorn, Obst, Raps, Löwenzahn etc.) und der Lindenblüte, wird in Städten durch eine Vielfalt an Gärten, Parkanlagen, verwilderten Grundstücken etc., Bäumen wie Rhobinie und vor allem vielen verschiedenen Hecken geschlossen oder abgemildert. Auf dem Land kann es sein, dass die Bienen kaum etwas finden nach der Frühling, das ist lokal sehr verschieden. Schwärme, die Waben bauen sollen/wollen, müssen gefüttert werden, wenn keine Tracht vorhanden ist - am besten flüssig in kleinen Portionen, um eine Tracht zu simulieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorbereiten auf die Varroabehandlung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine kleinen Völker, die den Winter bzw. die Kältephase im Frühjahr gerade so überstanden haben, sind inzwischen auf einem guten Weg, sich zu schönen Völkern zu entwickeln und als solche gut für den kommenden Winter gewappnet zu sein (mit meiner Betreuung - füttern und Varroabehandlung).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gilt jetzt die Bienen gesund zu erhalten, d.h. auf Anzeichen zu achten und auf die Varroabehandlung vorbereitet zu sein. Wenn die Milbenpopulation überhand nimmt, kommt es darauf an, die Bienen direkt zu behandeln. Zum Teil verzögert sich die Behandlung durch das Wetter: Bei Hitze/Kälte ist die Behandlung nicht möglich bzw. wirkt nicht gut. Wenn dann erst noch Ameisensäure besorgt werden muss, kann es sein, dass die Bienen schon geschädigt sind. Mehr dazu schreibe ich im Juli, bis dahin kannst Du im Buch schon einmal nachlesen. Auch alle anderen Themen - Füttern, Tracht, Honigernte, Schwarmzeit und der Umgang damit, sind im Buch "Die Bienenkiste" beschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beschreibung der Situation ist relativ allgemein gehalten, aber trifft in der Regel auf das zu, was ich bei meinen Völkern und in meiner weiteren Umgebung (Süddeutschland) von anderen Imkern mitbekomme. Die Situation bei den Bienen ist natürlich Jahreszeit - und wetterabhängig und daher in derselben Gegend meist ähnlich (von lokalen Begebenheiten abgesehen). Es kann in anderen Teile Deutschlands natürlich ganz anders sein, Trockenheit, Kältephasen, viel Regen sind die typischen Faktoren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Jun 2022 15:03:08 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/aktuelle-situation-bei-den-bienen-im-juni</guid>
      <g-custom:tags type="string">Aktuelle Situation bei den Bienen</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aktuelle Situation bei den Bienen Ende Mai</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/aktuelle-situation-bei-den-bienen-ende-mai</link>
      <description>Der Mai war toll für die Bienen!
Es gab bereits viele Schwärme und dieses Jahr gibt es endlich mal wieder ordentlich Tracht mit passendem Wetter, das heißt die Bienen können Honig machen und sogar so viel, dass es welchen zu ernten gibt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein toller Mai für die Bienen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mai ist bei den Bienen viel los, deshalb kommt dieser Bericht etwas spät.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab bereits viele Schwärme und dieses Jahr gibt es endlich mal wieder ordentlich Tracht mit passendem Wetter, das heißt die Bienen können Honig machen und sogar so viel, dass es welchen zu ernten gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/1C75F8DE-B5DA-4658-BF2F-AC68E0426E6D-2f223fa7.jpeg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie steht es um die Schwarmstimmung?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei uns ist es jetzt, Ende Mai relativ kalt und regnerisch, das hat bei den meisten Völkern die Schwarmstimmung entweder beendet, oder noch nicht aufkommen lassen (bei Völkern, die noch nicht geschwärmt sind). Aber Achtung, manche Völker warten nur ab und schwärmen, sobald das Wetter passt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich gehe davon aus, dass es bald wieder warm wird und im Juni noch einige Völker schwärmen. Die Bedingungen sind gut dieses Jahr - die Völker konnten sich schön entwickeln, es hat einiges geregnet, der Boden hat Feuchtigkeit und die Pflanzen Saft bzw. die Blüten Nektar. Völker, die den Winter gerade so überstanden haben, erholen sich jetzt langsam. Die kühlen Tage, an denen sie nicht sammeln können, dämpfen die Entwicklung. Hier könnte man unterstützen durch regelmäßige kleine Fütterungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Völkern, die jetzt immer noch nicht alle Waben besetzen, ist keine Honigernte und auch keine Schwarmstimmung zu erwarten. Bis zum Sommer werden aus ihnen in der Regel noch schöne Völker, wenn die Königin da ist. Davon kann man ausgehen, wenn sie jetzt noch leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeit für die erste Honigernte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Anfang Mai schon einen Schwarm hatte, kann jetzt Honig aus der Bienenkiste ernten - 24 Tage nach dem Abgang des Vorschwarms sind die letzten Drohnen geschlüpft und im Volk (und Honigraum) ist keine Brut mehr. Von Völkern, die nicht geschwärmt sind, erntet man bei der Bienenkiste Mittel Juli, wenn das Brutnest wieder kleiner wird. Wer früher Honig ernten möchte, kann versuchen herauszufinden, ob der Honigraum brutfrei ist, oder nur die Waben ernten, auf welchen keine Brut ist (das sind in der Regel die Waben am Rand) und diese durch neue Mittelwände ersetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr zur Honigernte kommt im nächsten Bericht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 31 May 2022 09:19:36 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/aktuelle-situation-bei-den-bienen-ende-mai</guid>
      <g-custom:tags type="string">Aktuelle Situation bei den Bienen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/5807FF08-AF84-4394-89D1-5F4F9F2BC1B0-66dcb30d.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/5807FF08-AF84-4394-89D1-5F4F9F2BC1B0-66dcb30d.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schwärme transportieren</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/schwaerme-transportieren</link>
      <description>Da ich immer wieder davon höre, dass gefangene Schwärme noch in der Schwarmkiste zum Beispiel während des Transports kollabieren, möchte ich hier auf wichtige Punkte hinweisen, um solche Desaster zukünftig möglichst zu verhindern.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwärme transportieren und versorgen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir einen Schwarm einfangen, sollte das nicht zu seinem Nachteil werden, sondern er sollte gut aufgehoben und vor widrigen Bedingungen geschützt sein. Ein Naturschwarm, sich selbst überlassen, kommt zum Teil erstaunlich gut mit widrigen Bedingungen wie wenig Futter, Hitze, Kälte oder normalem Regen zurecht. Heftige Gewitter, die den Schwarm von seinem Sitz fegen oder wegspülen, sind riskanter. Befindet sich der Schwarm erst einmal in unserer Obhut, darf es nicht passieren, dass er nach dem Einfangen verbraust, verhungert, oder anderen Schaden nimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ich immer wieder davon höre, dass gefangene Schwärme noch in der Schwarmkiste zum Beispiel während des Transports kollabieren, möchte ich hier auf wichtige Punkte hinweisen, um solche Desaster zukünftig möglichst zu verhindern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/E0AB38F4-3AD1-4C22-B173-AFC43DD947EE-4123971e.jpeg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versorgung mit Futter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Naturschwarm nimmt laut Lehrbüchern für 3-5 TageFutter mit, wenn er auszieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Futterverbrauch eines Schwarmes ist höher, wenn er eine weite Strecke fliegt, Waben baut, Wärme produziert nach einem Regenguss etc.. Ein Schwarm, der direkt nachdem er sich gesammelt hat, eingefangen wurde und ruhig in der Schwarmkiste sitzt, verbraucht kaum Futter, höchstens durch den Bau von Waben, womit er oft schon in der ersten oder zweiten Nacht in der Schwarmkiste beginnt. Füttern muss man einen Naturschwarm demnach erst, wenn er länger als drei Tage keine Reserven auffüllen konnte. Wenn man nichts über die Vorgeschichte weiß und den Verdacht hat, dass der Schwarm schon länger an der Stelle hängt (z.B. weil es seit Tagen regnet und er wahrscheinlich vorher ausgezogen ist), empfiehlt es sich in diesem Fall, lieber früh zu füttern als zu spät.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anzeichen für Hunger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1. Hungrige Schwärme sind evtl. aggressiv – in diesem Fall sollte man vorsichtig sein und bald füttern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2. Hungernde Schwärme (Völker ebenso) sind lethargisch, bewegen sich kaum mehr, es fliegen kaum Bienen auf, evtl. liegen schon tote Bienen unter dem Schwarm oder Volk. Ist das der Fall, ist es höchste Zeit zu füttern und zwar durch Besprühen der Bienen mit handwarmem Zuckerwasser. Eine Futterschüssel hilft nicht, die Bienen sind zu schwach, um zur Schüssel zu kommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werden sie besprüht, so werden sie direkt wieder munter und geben das Futter untereinander weiter. Anschließend kann wie üblich mit einem Futtergefäß gefüttert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwarmtransport (bei Hitze):
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An normaler Sommerhitze sterben Bienen und Bienenschwärme nicht. Das Volk dehnt sich weit aus, indem die Bienen auseinander gehen,  Wasser zum Kühlen holen und ventilieren. Das Einfangen eines Schwarms, das Einlaufenlassen in eine Beute oder die Honigernte kann dann mühsam sein, weil die Bienen bei Hitze kein Interesse haben sich eng zusammenzufinden. Abhilfe kann man verschaffen, indem man eine kühlere Tageszeit wählt, eventuell eine Beschattung einrichtet und die Bienen mit Wasser besprüht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Schwarm in einer Schwarmkiste kann sich nicht selbst helfen. Ist nicht genug Luft, zu wenig Platz und/oder ist es zu heiß in der Schwarmkiste, besteht die Gefahr, dass Bienen verbrausen. Das passiert, wenn immer mehr Bienen versuchen zu ventilieren und wenn sie auffliegen, um aus der Enge und Hitze herauszukommen. Die Hitze wird dadurch mehr, weil die Bienen beim Ventilieren und Fliegen ihre Körpertemperatur hochfahren und es wird enger, weil fliegende und krabbelnde Bienen mehr Platz brauchen als eine Schwarmtraube. Zudem verstopfen Bienen die vorhandenen Lüftungsgitter, weil sie nach draußen streben. So wird auch die letzte Luftzufuhr unmöglich. Wenn man nichts unternimmt, wird es immer heißer, mehr Luft wird verbraucht, Panik bricht aus, die Bienen erbrechen ihre Honigvorräte und alles verklebt. Im Ernstfall führt das zum Sterben des gesamten Bienenschwarms.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Situation rechtzeitig erkennen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Schwarmkiste ist es laut, viele Bienen versuchen durch das Lüftungsgitter ins Freie zu gelangen und es strömt Wärme heraus. Abhilfe: Das Flugloch der Schwarmkiste öffnen und die Bienen auffliegen lassen. Sie werden sich sehr schnell beruhigen und sammeln sich mit der Zeit wieder, eventuell in der Nähe, vermutlich aber in der Schwarmkiste, denn wird rechtzeitig geöffnet, bleibt ein Teil der Bienen in der Schwarmkiste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_8937.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorbeugen mit geeigneter Schwarmtransportkiste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Schwarm muss locker in der Kiste Platz haben. Wenn ich die Kiste vor dem Einfangen neben den Schwarm halte und der Schwarm größer ist als die Kiste, dann ist die Kiste zu klein. Die Schwarmkiste muss mindestens zwei große, gegenüberliegende Lüftungsgitter haben oder insgesamt überdimensioniert sein (z.B. großer Karton). Außerdem braucht der Schwarm die Möglichkeit, sich oben in der Schwarmkiste als Traube aufhängen und festhalten zu können. Ein Plastikeimer mit glatten Wänden ist nicht geeignet. Hängen die Bienen erst einmal in der Traube, sind die Bienen ruhig. Bei Wärme hängen sie sich locker und luftig auf, bei Kälte ziehen sie sich eng zusammen, Erschütterungen werden abgefedert. Man sollte in die Schwarmkiste hineinschauen können (durch die Lüftungsgitter) um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Transport sollte unbedingt mit ausreichend Luft, möglichst kühl und dunkel durchgeführt werden. Mit einem Wassersprüher kann bei Bedarf in die Schwarmkiste gesprüht und ein dunkles, nasses Handtuch locker über die Schwarmkiste gelegt werden, das erzeugt Verdunstungskälte und verdunkelt. Natürlich sollte die Kiste beim Transport nicht umfallen und der Deckel gesichert sein (Spanngurte verwenden). Wenn die Schwarmkiste zusätzlich ein Flugloch hat, leicht und gut zu greifen ist, kann man sie auch zum Schwarmfangen nutzen. Es ist sinnvoll, Schwarmfang und Schwarmtransport mit derselben Kiste machen zu können, dann muss man die Bienen für den Transport nicht umfüllen (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bienenseb.de/shop/Bausatz-Schwarmkiste-p258855175" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schwarmkiste (bienenseb.de)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kleinen Schwarmkisten aus dem Imkereibedarf sind nicht geeignet für große Naturschwärme. Sie sind gut für Kunstschwärme und zum Schwarmeinfangen, wenn der Schwarm im Anschluss direkt in eine Beute umlogiert wird. Lasst euch keine Schwärme in Eimern oder kleinen, schlecht belüfteten Schwarmkisten andrehen - mag sein, dass der Imker viele Jahre Erfahrung hat, aber anscheinend nicht mit Naturschwärmen und Schwarmtransport.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Summen aus der Schwarmkiste und ein paar Bienen, die am Gitter krabbeln oder fliegen, sind normal. Auch wenn mal ein Teil der Schwarmtraube in der Kiste herunterfällt und die Bienen wieder nach oben krabbeln (sieht evtl. aus wie Durcheinander), ist alles in Ordnung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kälte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist für Bienenschwärme kein Problem, sofern sie Futtervorräte haben. Ein Naturschwarm im Frühling kann als Schwarmtraube ohne Probleme Nachtfröste überstehen. Im Gegenteil, für Schwärme ist es gut (vor allem für Kunstschwärme und vorweggenommene Schwärme), sich kühl/kalt und dunkel zu sammeln und sich als Einheit zu finden. Größere Imkerbetriebe stellen ihre Schwärme gerne erstmal in die Kühlkammer, dort sind sie gut aufgehoben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 30 May 2022 12:13:41 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/schwaerme-transportieren</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schwarmzeit,Schwarmstimmung,Bienenkiste,verbrausen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/65B6636E-466E-4955-A6CF-B48996A709E0.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/65B6636E-466E-4955-A6CF-B48996A709E0.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Umgang mit der Schwarmzeit</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/umgang-mit-der-schwarmzeit</link>
      <description>Imkern mit der Bienenkiste ist ein Imkern mit dem Schwarmtrieb. Man spart sich dadurch aufwändige Maßnahmen und Eingriffe zur Schwarmverhinderung und erlebt dafür ein faszinierendes Naturschauspiel, welches der Vermehrung und Gesundheit der Bienenvölker dient.
Was gilt es zu beachten?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Imkern mit Schwarmkonzept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Imkern mit der Bienenkiste ist ein Imkern mit dem Schwarmtrieb. Man spart sich dadurch aufwändige Maßnahmen und Eingriffe zur Schwarmverhinderung und erlebt dafür ein faszinierendes Naturschauspiel, welches der Vermehrung und Gesundheit der Bienenvölker dient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was gilt es zu beachten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/65E0A67A-6281-4D4A-86A1-A520F982BB6A-6750e73e.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Imkern mit Schwarmtrieb hat Tradition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bis vor ca. 200 Jahren haben sich Bienenvölker ausschließlich über Schwärme vermehrt. Auch noch die ersten großen Berufsimkereien (Heideimkerei vor ca. 100 Jahren) haben mit Bienenkörben eine reine Schwarmimkerei betrieben - Nachschwärme und „Heidschwärme“ (ein früher Vorschwarm, der nach 5-8 Wochen wieder schwärmt) wurden nicht verhindert, sondern waren ein wichtiger Teil des Konzepts. Das gibt es heute kaum mehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbst in Demeterimkereien, wo die Vermehrung von Völkern nur über den Schwarmtrieb erlaubt ist, wird die Schwarmstimmung durch sanfte Maßnahmen abgeschwächt, werden Vorschwärme vorweggenommen und Nachschwärme verhindert. So zu imkern hat seine Berechtigung und seine Gründe, sonst hätte es sich nicht etabliert. Wer zum ersten Mal erlebt, wie ein Volk über mehrere Wochen hinweg immer wieder noch einen Nachschwarm abgibt (aufwändiges Einfangen und erstaunte Nachbarn inkl.) und das Restvolk am Ende kaum mehr Bienen hat und sich auflöst (sich "totgeschwärmt“ hat), weiß wovon die Rede ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich für die Bienenkiste entscheidet, entscheidet sich für das Imkern mit Schwarmtrieb und muss sich über die Verantwortung im Klaren sein und wissen, was zum Umgang mit der Schwarmzeit in der Bienenkiste gehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereite Dich vor!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab Mitte April/Anfang Mai, je nach Region und Frühlingsverlauf, sollte man auf die Schwarmzeit vorbereitet sein - regelmäßig nachschauen um den Schwarmzeitpunkt abzupassen und sich auf das Schwarmeinfangen vorbereiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgende Tipps können Dir für einen verantwortungsvollen Umgang helfen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vorbereitung: lesen der entsprechenden Kapitel in den beiden Bienenkiste-Büchern und sich die Abläufe klar machen. Die nötige Ausrüstung (S. 99 im Bienenkiste-Buch) bereit halten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überlegen, was mit dem Schwarm/den Schwärmen passieren soll – abgeben oder behalten?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Evtl. die Nachbarn informieren bzw. bitten sich zu melden, wenn sie einen Bienenschwarm sehen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vernetzen: gegenseitige Hilfe beim Schwarmfangen, oder das Schwarmfangen übernehmen, wenn nötig. Austausch über die Schwarmstimmung in der Region, Vermittlung von Schwärmen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Rechtzeitig den Honigraum eröffnen (das dämpft/verzögert den Schwarmtrieb etwas und erhöht den Honigertrag – gut für Imker und Bienen). Wer einen frühen Schwarm möchte, kann diese Maßnahme bewusst nicht machen – Achtung vor Wildbau im Honigraum (siehe dazu Blogartikel
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.bienenseb.de/honigraum-eroeffnen-wann-und-wie" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Honigraum eröffnen - wann und wie (bienenseb.de)
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            )
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn die Waben im Frühling wieder voll mit Bienen besetzt sind, bzw. wenn die Bienen die Waben weiterbauen oder/und wenn Drohnen im Volk zu sehen sind: die Bienenkiste einmal pro Woche ganz öffnen (aufstellen und Boden abnehmen) und nach Schwarm- bzw. Weiselzellen schauen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Schwarmzeitpunkt anhand der Entwicklung der Weiselzellen möglichst genau abschätzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schwarm einfangen, versorgen und unterbringen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachschwärme vermeiden (siehe S. 98 im Bienenkiste-Buch). Oder bewußt einen Nachschwarm zulassen, falls das Volk groß genug ist und jemand einen weiteren Schwarm haben möchte. Mehr als einen Nachschwarm würde ich nicht zulassen, damit das Ursprungsvolk nicht zu klein wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trotzdem mit Nachschwärmen rechnen, manchmal übersieht man eine Weiselzelle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herrenlose Schwärme einfangen, wenn es sich anbietet, bzw. Bedarf besteht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende Juni, wenn die Tage wieder kürzer werden, endet normalerweise die Schwarmzeit. Oder sie endet, nachdem das Volk geschwärmt ist - ein Volk kommt nicht zweimal in Schwarmstimmung (seltene Ausnahme: sogenannte Heidschwärme, das sind frühe Vorschwärme, die sich nach 5 - 8 Wochen unter sehr guter Bedingungen schön entwickelt haben und nochmal schwärmen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 30 May 2022 11:27:33 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/umgang-mit-der-schwarmzeit</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schwarmzeit,Schwarmstimmung,Bienenkiste</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/289D69AF-4E08-41C6-9012-EBE2639CA179-849a9939.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/289D69AF-4E08-41C6-9012-EBE2639CA179-849a9939.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Honigraum eröffnen - wann und wie</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/honigraum-eroeffnen-wann-und-wie</link>
      <description>Soll ich, oder soll ich nicht? Die Frage um den richtigen Zeitpunkt für die Eröffnung des Honigraums stellen sich viele jedes Jahr aufs Neue. „Normalerweise ist es spätestens zu Beginn der Apfelblüte, … höchste Zeit, den Honigraum freizugeben“, schreibt Erhard M. Klein im Bienenkiste-Buch (ab S. 88). Wann man den Honigraum freigibt, lässt sich also nicht an einem bestimmten Datum ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soll ich, oder soll ich nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage um den richtigen Zeitpunkt für die Eröffnung des Honigraums stellen sich viele jedes Jahr aufs Neue.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Normalerweise ist es spätestens zu Beginn der Apfelblüte, … höchste Zeit, den Honigraum freizugeben“, schreibt Erhard Maria Klein im Bienenkiste-Buch (ab S. 88). Wann man den Honigraum freigibt, lässt sich also nicht an einem bestimmten Datum festmachen, sondern an der Frühjahrsentwicklung, die jedes Jahr anders sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/Ho-chste-Zeit-fu-r-Mittelwa-nde.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der richtige Zeitpunkt für den Honigraum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Situation und Entwicklung der Völker ist unterschiedlich. Normale Völker, die gut durch den Winter gekommen sind, haben inzwischen viele Bienen und brauchen mehr Platz. Platz bedeutet nicht mehr Volumen in der Bienenkiste, sondern freie Zellen in den Waben. Wenn keine freien Zellen mehr vorhanden sind und das Wetter gut ist, kommt ein Volk in Schwarmstimmung („arbeitslose“ Sammlerinnen, kein weiteres Wachstum möglich, der Wabenbau geht zu langsam - siehe Blogartikel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/die-aktuelle-situation-bei-den-bienen-april"&gt;&#xD;
      
           „Aktuelle Situation bei den Bienen im April 2022“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spätestens, wenn die Bienen sich anschicken unter dem Trennschied hindurch Waben in den Honigraum zu bauen, ist es Zeit, das Trennschied zu entnehmen und den Honigraum mit Wabenleisten und Mittelwänden zu bestücken. Man kann entweder den genauen Zeitpunkt zum Eröffnen des Honigraumes abpassen, oder man macht das vorher, an einem geeigneten Tag (warm, wenig Wind...). Es ist kein Nachteil, wenn man den Honigraum (zu) früh eröffnet, das Bienenvolk wächst nach und nach zum Honigraum hin. Solange ein Volk nicht groß genug ist, wird es den Honigraum nicht einnehmen und umgekehrt wird das Volk, wenn es wächst, immer mehr Raum besetzen und schließlich auch den Honigraum, ob dort Mittelwände sind oder nicht. Wärme geht durch den eröffneten Honigraum nicht verloren. Das ist der Fall beim Imkern mit Magazinbeuten, wo Honigräume oben auf den Brutraum aufgesetzt werden. Das Trennschied hat seine Funktion nicht als Wärmeschied, sondern als Bausperre, damit die Bienen im Brutraum Waben nebeneinander bauen statt wenige lange Waben bis in den Honigraum. Den Honigraum also lieber zu früh, als zu spät eröffnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittelwände einsetzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich empfehle, ganze Mittelwände für den Honigraum zu verwenden. Ganze Mittelwände, rechtzeitig eingesetzt, haben folgende Vorteile:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bienen legen mehr Vorräte an. Diese sollte man im Juli (oder 24 Tage nach Schwarmabgang, weil dann brutfrei) ernten. Sie stellen bei normalen Trachtverhältnissen einen Überschuss dar. Wer keinen Honig mag oder den Bienen nichts wegnehmen möchte, erntet trotzdem (wir brauchen einen leeren Honigraum für die Varroabehandlung) und kann den Bienen ihren Honig später wieder füttern. Oft sind die Trachtverhältnisse nicht gut genug und die Bienen verbrauchen im Sommer alles wieder, was sie im Frühling sammeln konnten. Honig ist auf jeden Fall besser als Zucker, bzw. man kann mit Honig das Zuckerwasser aufwerten (jeder kleine Löffel Honig im Zuckersirup ist besser als nichts). Aus diesem Blickwinkel betrachtet, gebe ich lieber Mittelwände, wenn ich dafür nicht so viel Zucker füttern muss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerade Waben im Honigraum: Die Bienen bauen im Honigraum ihre Waben lieber etwas dicker und nicht so gleichmäßig wie in den ersten Wochen, nachdem der Schwarm einzieht. Am Rand des Brutnestes, also auch im Honigraum, bauen die Bienen gerne Drohnenwaben (oder Dickwaben für Honig), diese sind breiter als Waben mit Arbeiterinnenzellen. Wenn man die Bienen im Honigraum frei bauen lässt oder nur schmale Anfangsstreifen verwendet (werden z.T. ignoriert), bauen die Bienen oft krumme Waben über mehrere Wabenleisten hinweg. Im Brutraum stört mich das nicht sonderlich, aber den Honigraum möchte ich auf jeden Fall im Juli wieder leer haben für die Varroabehandlung. Wenn ich dann die Waben zerschneiden muss, um sie herauszubekommen, dauert das lange, dann läuft Honig aus, es klebt alles, auch Bienen verkleben, dann kommen viele Bienen, weil es lange dauert und nach Honig riecht, man wird nervös und es macht keinen Spaß. Dann werden andere Imker um Rat gefragt und am Ende heißt es, das mit der Bienenkiste sei ein Desaster, wie soll das denn funktionieren... Man kann das vermeiden, wenn man sich an die Anleitung im Bienenkiste-Buch hält, das funktioniert am besten! Nach Anleitung ist es vielfach erprobt und es ist am besten für die Bienen und für die Menschen, die die Bienen betreuen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMGP3577-cf3e15b7.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder doch die Mittelwände weglassen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Mittelwände einsparen möchte, weil sie teuer sind (das relativiert sich, wenn man pro Mittelwand ca. 2kg Honig rechnet) oder weil er kein fremdes Wachs möchte (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/shop/Mittelwande-c65588016"&gt;&#xD;
      
           Bio-Wachs gibts bei mir im Shop
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ), dem empfehle ich, zumindest große Mittelwandstreifen zu verwenden, zum Beispiel ein Drittel große Mittelwände, damit die Bienen eine deutliche Bauvorgabe haben. Ebenfalls eine gute Sachen sind diagonal zugeschnittene Mittelwände, wie im zweiten Buch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/shop/Bucher-c65585017"&gt;&#xD;
      
           „Wesensgemäße Bienenhaltung in der Bienenkiste“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auf S. 127 zu sehen. Ab Seite 125 wird dort auf „Ohne Mittelwände imkern“ eingegangen. Halbe Mittelwände haben den Vorteil, dass man zur Not Platz hat für ein Futtergefäß, falls man füttern muss, weil eine längere Schlechtwetterphase eintritt. Optional lässt man ganz bewusst Platz für ein kleines Futtergefäß, zum Beispiel kann man am Rand drei oder vier halbe Mittelwände verwenden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer einen frühen Schwarm möchte, kann das Bienenvolk eng halten - am Trennschied (fast) ganz zumachen. Das Volk kommt dann tendenziell früher in Schwarmstimmung. Der Schwarm und das Restvolk haben dann mehr Zeit bis zum Sommer für ihre Entwicklung und können die Frühjahrstracht nutzen für den Neustart (Schwarm) bzw. den Wiederaufbau (Restvolk). Der Schwarm wird tendenziell etwas kleiner sein, das Restvolk hat weniger Vorräte. Beides wird aber leicht kompensiert durch den früheren Zeitpunkt. Voraussetzung dafür ist ein gutes Trachtangebot und passendes Wetter bzw. der entsprechende Ausgleich durch Zufüttern. Man braucht dann keine Mittelwände und es gibt keinen Honig zu ernten. Der Verzicht auf Mittelwände ist also natürlich möglich. Man sollte sich bewusst sein, was das für einen Effekt hat, man kann damit die Volksentwicklung bedingt lenken, bzw. die Impulse, die durch das Wetter und aus der Natur kommen, verstärken oder abschwächen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was also tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich empfehle vor allem denen, die noch keine, oder wenig Erfahrung haben, nach Anleitung im Bienenkiste-Buch zu imkern, das ist erprobt und funktioniert am besten. Ich mag außerdem sehr gerne Honig und wünsche jedem, den Honig der eigenen Bienen zu probieren, denn er ist etwas ganz Besonderes. In meiner Idealvorstellung vom Imkern als Symbiose zwischen Menschen und Bienen, ist Honig für mich ein Geschenk der Bienen. Diese Symbiose ist viele tausend Jahre alt - Menschen kümmern sich um Bienen durch Schaffung von Lebensräumen in Kulturlandschaften (erst durch die industrielle Landwirtschaft wird Lebensraum zerstört) und Bereitstellung von Bienenbehausungen. Und die Bienen kümmern sich um die Menschen, indem sie ihnen Wachs, Honig, Propolis, Gift, Inspiration u.a. „schenken“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 09:31:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bienenseb.de/honigraum-eroeffnen-wann-und-wie</guid>
      <g-custom:tags type="string">Honigraum,Mittelwände,Bienenkiste,Honig</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/Gilching--neue-Mittelwa-nde-5ffa0893.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/Gilching--neue-Mittelwa-nde-5ffa0893.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die aktuelle Situation bei den Bienen im April</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/die-aktuelle-situation-bei-den-bienen-april</link>
      <description>Nach sonnigwarmen Ostertagen geht bei uns in Bayern und Schwaben jetzt das große Frühjahrsblühen los - Ahorn (siehe Titelbild), Obstbäume, Löwenzahn und viele andere. Wir sind dafür eher spät dran, je nach Region sind die frühen Obstbäume und Ahorn schon verblüht. Vom Blüh- bzw. Nahrungsangebot her ist es die beste Zeit für die Bienen ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach sonnigwarmen Ostertagen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...geht bei uns in Bayern und Schwaben jetzt das große Frühjahrsblühen los - Ahorn (siehe Titelbild), Obstbäume, Löwenzahn und viele andere. Wir sind dafür eher spät dran, je nach Region sind die frühen Obstbäume und Ahorn schon verblüht. Vom Blüh- bzw. Nahrungsangebot her ist es die beste Zeit für die Bienen und vorausgesetzt das Wetter spielt mit (bei Kälte, Regen und Schnee können die Bienen nicht fliegen), können sie Vorräte anlegen, viele junge Bienen erbrüten und sich durch Schwärme vermehren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_20210420_155611-09d7b1e0.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Volksentwicklung oder: Wie Schwarmstimmung entsteht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Völker sind schon groß und wachsen weiter. Von ersten Schwärmen habe ich am Ostermontag gehört (in Köln und bei Heilbronn). In warmen Gegenden (z.B. Freiburg) sind die Völker schon ganz regulär in Schwarmstimmung. Bei den meisten Völkern ist jetzt höchste Zeit den Honigraum zu eröffnen – siehe Blogartikel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/honigraum-eroeffnen-wann-und-wie"&gt;&#xD;
      
           „Honigraum eröffnen – wann und wie“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schwarmstimmung entsteht, wenn für die Bienen gute Bedingungen herrschen - Frühling, gutes Wetter, viele Bienen, viele Vorräte und volle Waben. Volle Waben heißt, alle Zellen sind gefüllt mit Brut oder Vorräten und die vielen Sammlerinnen können nichts mehr sammeln, weil sie das Gesammelte (Nektar oder Pollen) zuhause nicht mehr abladen können. Platz im Bienenstock in Form von leerem Raum hat darauf fast keinen Einfluss. Zwar sind in dieser Zeit immer Bienen damit beschäftigt, Waben zu bauen (wenn es noch leeren Raum gibt) und damit entstehen neue Zellen, aber das geht viel zu langsam, weil es im Verhältnis zu den Sammelbienen nur wenige Baubienen gibt. Hinzu kommt, dass sehr viele Jungbienen - potentielle Ammenbienen - im Bienenstock sind und es Mangels freier Zellen wenig Bienenlarven (im Verhältnis zur Zahl der Ammenbienen) zu füttern gibt. Also auch die Ammenbienen werden arbeitslos, täglich schlüpfen viele junge und bald gibt es einen riesigen Überschuss an Bienen. Diese Faktoren zusammen lösen Schwarmstimmung aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Indem man den Honigraum rechtzeitig öffnet und mit Mittelwänden bestückt, kann man diese Situation (den Schwarmtrieb) etwas nach hinten verzögern - bzw. wer einen frühen Schwarm möchte, kann das Bienenvolk eng halten (Honigraum nicht eröffnen, evtl. das Trennschied noch verlängern), damit das Volk früher in Schwarmstimmung kommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich empfehle auf jeden Fall, den Honigraum mit Mittelwänden zu eröffnen, denn das hat mehrere Vorteile - siehe Blogartikel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/honigraum-eroeffnen-wann-und-wie"&gt;&#xD;
      
           „Honigraum eröffnen – wann und wie“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um abzuschätzen, an welchem Tag die Bienen schwärmen und um sie einfangen zu können, ist einmal wöchentlich Bienenkiste öffnen und nach Weiselzellen schauen angesagt. Es ist „wichtig, den natürlichen Schwarmprozess nicht einfach laufen zu lassen, sondern ihn verantwortungsvoll zu begleiten.“, Zitat von Erhard Maria Klein aus dem Bienenkiste-Buch, Kapitel Schwarmzeit. Dort stehen die Abläufe und Arbeitsschritte sehr gut erklärt (ab Seite 91), bis hin zum Thema „Bienenschwarm einfangen“ (ab Seite 99). Auch wenn man das schon einmal gelesen hat, es lohnt sich jedes Jahr aufs Neue, kommt den Bienen zugute und hilft einem selbst!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls es nochmal kalt werden sollte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , gilt nach wie vor, die Vorräte der Völker im Auge zu haben. Ein großes Volk mit viel Brut um diese Jahreszeit braucht viel Energie um sich warm zu halten und hat einen hohen Verbrauch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/Gilching--neue-Mittelwa-nde-5ffa0893.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückblick und gute Vorsätze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein paar sehr kleine Völker, die den Winter gerade so überstanden hatten, sind jetzt doch noch gestorben. Der Versuch, die angelegten Brutnester in den kalten Wochen Ende März und Anfang April zu wärmen, hat die wenigen Bienen überfordert und zum „Kältetod“ geführt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigentliche Ursache ist im letzten Sommer zu suchen. Ein Volk, das den Winter nicht übersteht, obwohl es genügend Vorräte hat und keinen äußeren Umständen zum Opfer fällt (Mäuse, Sturm, Specht...), ist daran gestorben, dass es nicht gesund war. Um die Gesundheit der Bienen muss man sich spätestens im Sommer kümmern. Varroamilben spielen immer eine Rolle und sind meist die Ursache für kranke Völker. Sie schwächen die Bienen und übertragen Viren, d.h., es schlüpfen keine bzw. zu wenig gesunde Bienen. Bienen, die nicht leistungsfähig sind, können die Brut nicht ideal versorgen. Es gibt in Folge insgesamt weniger Bienen, die kranken Bienen verlassen den Stock – verschwinden. Wärmehaushalt, Verteidigung gegen Räuberei etc. werden mühsamer und die Winterbienen leben nicht lange genug, sie sterben noch im Winter statt bis zum Frühling zu leben.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/trauriger-Anblick.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt auch andere schädigende und belastende Einflüsse auf die Bienenvölker, zum Beispiel zu wenig abwechslungsreiche und hochwertige Nahrung (weil zu wenig Arten- bzw. Blütenvielfalt) und Umwelt- und Insektengifte (in Agrarindustrie und auch in Hobbygärten und anderen Anlagen). Die Ursache dafür ist unser Lebensstil.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Solange ein Bienenvolk aus vielen gesunden Bienen besteht, kann es Vieles kompensieren. Ein Volk, das nicht gesund ist, ist viel anfälliger. Da mir die Winterverluste noch sehr präsent sind (manchen anderen wird das auch so gehen), habe ich beschlossen, diesen Sommer rechtzeitig und nach erprobtem Konzept die Bienen gegen die Varroamilben zu behandeln. Mir hilft dabei ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/shop/Varroabehandlung-c64445112"&gt;&#xD;
      
           Varroaboden
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und die Anleitung im Bienenkiste-Buch, siehe Seite 106 und ab Seite 130.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 09:28:40 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/die-aktuelle-situation-bei-den-bienen-april</guid>
      <g-custom:tags type="string">Aktuelle Situation bei den Bienen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/Ahorn-+IMG_20220417_181139.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/Ahorn-+IMG_20220417_181139.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schwärme locken mit Schwarmlockbeuten</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/schwaerme-locken-mit-der-schwarmlockbeute-ein-projekt</link>
      <description>Jede Schwarmsaison geschieht es: Ob beim Imkern mit natürlichem Schwarmtrieb oder in der konventionellen Imkerei, Schwärme gehen ab und man bemerkt sie gar nicht, kommt zu spät oder der Schwarm setzt sich an eine unzugängliche Stelle und kann nicht eingefangen werden. Was dann?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht fangen, sondern locken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Schwarmsaison geschieht es: Ob beim Imkern mit natürlichem Schwarmtrieb oder in der konventionellen Imkerei, Schwärme gehen ab und man bemerkt sie gar nicht, kommt zu spät oder der Schwarm setzt sich an eine unzugängliche Stelle und kann nicht eingefangen werden. Was dann? Der Schwarm zieht irgendwann von dannen, sobald die Kundschafterinnen eine geeignete Behausung gefunden haben. Oftmals ist das Ergebnis, dass das Volk den kommenden Winter in zunehmend trachtarmen Gegenden aufgrund von Futtermangel oder Varroabefall ohne imkerliche Betreuung nicht überlebt. Was also tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Schwarmlockbeuten sollten Imker entkommene Schwärme anlocken, sodass ich sie sie in ihre Obhut nehmen und gut betreuen können. Für uns Imkernde und für die Bienen ein Gewinn!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMGP6162-Kopie.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorbereitungen und was es zu beachten gilt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Anlocken von Bienenschwärmen wurde vor allem in den USA von Prof. Thomas D. Seeley, Dr. Leo Sharashkin und anderen eingehend untersucht und ausgewertet. Die Erfolgskriterien lassen sich auch auf unsere Bedingungen in Mitteleuropa übertragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.Die optimale Schwarmlockbeute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Untersuchungen von Seeley und viele Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass Bienenschwärme bestimmte Ansprüche an ihre Behausung haben und eher diejenigen Beuten bzw.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hohlräume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auswählen, die ihren Bedürfnissen am ehesten entsprechen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kundschafterinnen eines Schwarms beginnen bereits vor dem Schwärmen auszufliegen und nach einer geeigneten "Höhle" zu suchen. Sie fliegen Bäume und Gebäude ab und wenn sie einen Hohlraum finden, inspizieren sie ihn von innen und von außen auf Volumen, Trockenheit, Dichtigkeit, Schattigkeit des Standortes und Duft des Innenraums. Was gefällt den Bienen am besten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           a) Volumen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine geeignete Behausung sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. Seeleys Untersuchungen ergaben, dass Schwärme, die drei verschiedene Größen zur Auswahl hatten, in der Regel die 40 Liter-Box wählten. Dazu sei gesagt, dass Seeley erstens Naturschwärme und deren Behausungen in seiner Umgebung erfasst hat und zweitens seine Experimente mit (eher kleinen) Kustschwärmen durchgeführt hat. Für Naturschwärme von großen "Wirtschaftsvölkern", wie wir sie hierzulande oft haben, ist 40 Liter eher klein. Ich würde daher ein Volumen zwischen 45 und max 60 Litern für eine Schwarmlockbeute empfehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           b) Flugloch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Form des Eingangs (ob rund oder eckig) spielt laut Seeley keine Rolle bei der Auswahl der Behausung. Auf Ihrer Suche können die Kundschafterbienen ihren Seh- und Geruchsinn nutzen und sehr wahrscheinlich suchen sie nach Löchern bzw. Öffnungen und nicht nach Beuten. Ast- oder Spechtlöcher in Bäumen bzw. runde Fluglöcher an Bienekästen sind weithin sichtbar, deutlich besser als Fluglochschlitze. Mir ist dazu zwar keine Untersuchung bekannt, aber ich würde auf jeden Fall ein rundes Flugloch machen und die Lockbeute so aufstellen, dass das Flugloch gut sichtbar ist. Will man kein anderes Tier in die trockene und gemütliche Behausung locken, muss man das Loch für Vögel und kleine Säuger unzugänglich machen, indem man beispielsweise zwei Nägel über Kreuz im Flugloch anbringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Laut Seeley bevorzugen Bienenschwärme bei der Wahl ihrer Behausung ein Flugloch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auf Bodenniveau (das hat wohl Vorteile bei der Regulation des Beutenklimas und Gemüll raustragen ist einfacher).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur idealen Fluglochgröße gibt es viele verschiedene Quellen. Das Bienenvolk muss sich gut verteidigen können, über das Flugloch das Klima regulieren und gegen die Witterung geschütz sein. Ein Flugloch welches den Bienen bei der Suche nach einer neuen Behausung zusagt sollte wohl nicht größer als 12cm² sein und mindestens 6cm².
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           c) Materialbeschaffenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus welchem Holz bzw. Material die Lockbeute besteht, spielt keine Rolle. Bienenvölker besiedeln in der Natur Höhlen in unterschiedlichen Baumarten und
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Felshöhlen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . In bewohnten Gebieten besiedeln Schwärme Hohlräumen in Gebäuden, Containern, alten Kühschränken usw.. Bienen scheinen allerdings ganz neu hergestellte Kisten die frisch nach Holz, Leim, Farbe etc. riechen, unattraktiv zu finden. Die Attraktivität einer Lockbeute kann durch Gerüche erhöht werden, siehe unten. Je öfter eine Schwarmlockbeute schon erfolgreich besiedelt war, desto attraktiver scheint sie für einen Schwarm, denn Bienen gehen gerne dorthin, wo bereits Bienen gewohnt haben, vermutlich weil es dort nach Bienen riecht, evtl. auch weil der Ort gut zu finden ist, oder weil dort schon Waben vorhanden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Geeignete Lockstoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo Bienen gelebt haben, duftet es nach Bienen, bzw. einer nicht mehr bewohnten Bienenwohnung. Der Geruch nach Brutwaben,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wachs,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Propolis, evtl. Wachsmotten, tote Bienen usw., lockt Kundschafterbienen an. Alte bzw. bereits bebrütete Waben sind vermutlich das beste Lockmittel. Hierzulande wird vehement davon abgeraten, weil sie Krankheitserreger enthalten und weitergeben könnten - das will natürlich niemand. Deshalb Waben aus kranken Völkern, oder unbekannter Herkunft auf keinen Fall als Lockmittel verwenden! Wenn die Waben aus der eigenen Imkerei sind und ich genau weiß, dass sie von gesunden Völkern sind, ist meiner Meinung nach nichts dagegen einzuwenden (jeder Imker nutzt bebrütete Waben in seiner Imkerei). Alternativ kann man eine Schwarmlockbeute mit handwarm gemachtem Propolis einreiben. In amerikanischen Anleitungen liest man von der Möglichkeit, alte Waben für 48 Stunden ins Gefrierfach zu legen, um Erreger abzutöten, oder Proben ins Labor zu schicken, um die Erregerlast zu untersuchen - sehr aufwändig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann die Brutwaben auch so platzieren, dass die Bienen sie nicht erreichen können, z.B. hinter einem Gitter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geht man vom natürlichen Kreislauf in der Natur aus, so werden verlassene Wabenwerke in Bienenhöhlen von der Wachsmotte verwertet. Hat sie „aufgeräumt“, ist die Behausung wieder frei für ein neues Volk. Vermutlich finden Kundschafterinnen also auch Wachsmottenduft attraktiv. Inzwischen gibt es findige Ideen auf Youtube, wie man den Duft alter Brutwaben mit Wachsmottengespinst herstellen und für die Bienen unzugänglich in der Lockbeute platzieren kann, sodass der Duft verströmt, die Übertragung von Krankheiten aber definitiv ausgeschlossen ist. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann gibt es noch die Theorie vom künstlichen Königinnen-Pheromon als Lockmittel (findet man bei vielen Imkerbedarf-Händlern). Meine Bienen haben sich nie für diese Lockmittel interessiert und ich kenne keinen Bericht, wo das erfolgreich eingesetzt wurde. In den USA
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            schwören manche auf "Swarm Commander“, ein teures Mittelchen..., aber Vorsicht beim Kauf vor Fake-Produkten aus Asien! Sinnvoller
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erscheint mir Zitronengrasöl, ein natürliches und günstiges Produkt dessen Duft anscheinend Bienen anlockt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele erfolgreiche Schwarmfänger nutzen es. Man kann es beispielsweise auf Haushalts-, Taschentücher oder Wattepads tropfen und luftdicht in einem Zip-Beutel verschließen. Ist die Lockbeute platziert, wird die Tüte hinten in die Kiste gelegt und geöffnet, sodass der Duft verströmen kann. Zusätzlich empfiehlt sich, das Flugloch hin und wieder mit Zitronengrasöl einzureiben. Nicht zu viel, sonst riecht es zu intensiv.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Kriterien für einen guten Standort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Aufstellen der Lockbeute gibt es ebenfalls einige Punkte zu beachten. Vorab will gut überlegt sein, wie ich die volle und unter Umständen durch Schwarm, Wabenwerk und Vorräte schwer gewordene Kiste später wieder herunterbekomme, ohne Hals und Kragen zu riskieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laut Seeley bevorzugen Bienen einen hohe Standorte, mehr als 5 Meter über dem Boden. Er geht dabei von der Wahl wild lebender Bienenvölker in den Bäumen amerikanischer Wälder aus. In der Praxis hat sich gezeigt, dass auch niedriger platzierte Beuten besiedelt werden: auf Balkonen, an Hauswänden, auf Wiesen, oder am Waldrand. Wichtig ist, dass das Aufstellen und Abbauen der Schwarmkiste nicht zum unmöglichen Unterfangen wird, weil es zu gefährlich, oder nicht möglich ist, in die Höhe zu gelangen. In einigen Youtube-Videos zeigen amerikanische Schwarmfänger, wie sie ihre Lockbeuten etwas über Kopfhöhe, in ca. 2,5 - 3 Metern, aufhängen. Das hat außer der guten Erreichbarkeit den Vorteil, dass man den Flugbetrieb leicht vom Boden aus kontrollieren kann. Standort für eine Lockbeute also zumindest etws erhöht, bis relativ hoch, aber nicht unerreichbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich würde eine Schwarmlockbeute nicht aufhängen, sondern aufstellen, oder fest fixieren. Eine hängende Kiste schwankt möglicherweise. Bienen sind sehr feinfühlig was Vibration betrifft (z.T. kommunizieren sie über Schwingung auf den Waben) und eine schaukelnde Behausung könnte ihnen womöglich unsicher erscheinen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ausrichtung des Flugloches bevorzugen die Bienen nach Süden, aber auch Kisten mit anderer Ausrichtung werden angenommen. Die Entfernung der Lockbeute zu Bienenvölkern spielt keine Rolle, es geht nicht darum den eigenen Schwarm anzulocken (den passt man ab und fängt ihn ein), sondern fremde herrenlose Schwärme. Wenn man mehrere Lockbeuten aufstellen möchte, sollten sie einen Abstand von einigen hundert Metern haben, sonst konkurieren sie miteinander, statt mehr Fläche abzudecken bzw. für mehr Schwärme auffindbar zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist, dass das Flugloch gut sichtbar ist, damit die Kundschafterinnen auf das dunkle Eingangsloch aufmerksam werden (siehe oben). Bienen orientieren sich an Linien wie Straßen, Gebäuden und anderen auffallenden Marken in der Landschaft. Geeignete Plätze sind deshalb zum Beispiel Waldränder, Häuserreihen am Ortsrand, alleinstehende große Bäume und Gebäude, Wegränder usw. Die Bienen achten vermutlich auch darauf, dass die neue Behausung nicht in der prallen Sonne, sondern schattig (aber nicht kalt) und windgeschütz steht und dass Wasser in der Nähe zu finden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht zuletzt ist beim Aufstellen der Lockbeute natürlich zu bedenken, dass dies in Absprache mit den Besitzern des Grundstückes geschieht und die Beute bestenfalls als Schwarmlockbeute für Bienenschwärme gekennzeichnet ist. So ist klar, dass es sich nicht um eine verwahrloste Beute handelt, von der möglicherweise die Gefahr der Krankheitsübertragung ausgehen könnte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Ein Schwarm ist drin! Was tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist die Schwarmlockbeute platziert, empfiehlt sich ein regelmäßiger Besuch, um zu  sehen ob Bienen eingezogen sind. Dr. Leo Sharashkin beschreibt die Zeit des Wartens auf den Schwarmeinzug wie das Gefühl, mit hohem Einsatz bei einer Lotterie mitzuspielen :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werden Bienen am Flugloch der Lockbeute gesehen, ist das ein gutes Zeichen, kann aber Unterschiedliches bedeuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommen Bienen mit vollbeladenen Pollenhöschen angeflogen und verschwinden in der Kiste, ist der Fall klar: Ein Volk ist bereits eingezogen. Vorsichtshalber kann vor dem Transport der Kiste in der Dunkelheit nochmal an die Beutenwand geklopft werden. Ist ein rauschendes Summen zu hören, war die Beobachtung richtig: der Schwarm ist drin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind um die Lockbeute herum und an deren Eingang einige Bienen zu beobachten, die immer wieder hinein- und herausfliegen, die Beute mit dem Kopf voran „besichtigen“ und hin und wieder ihre Köpfe dagegenstoßen, handelt es sich um Kundschafterbienen, die die Beute inspizieren. Sie haben keinen Pollen dabei. Die Zahl der Kundschafterbienen kann variieren, es können ein oder mehrere Dutzend sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sind Kundschafterinnen zugange, bedeutet das, der Schwarm könnte bald einziehen. Dann ist ein Wiederkommen in ein paar Tagen angesagt. Trotz inspizierender Suchbienen kann es natürlich sein, dass kein Schwarm einzieht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man großes Glück hat und zum perfekten Zeitpunkt kommt, befindet sich beim Kontrollgang eine Art Bienenbart oder ein massiger Haufen Bienen an der Beute und man kann den Einzug eines Schwarms beobachten. Glückwunsch, wer das erleben darf!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist ein Schwarm in die Lockbeute eingezogen, kann er in der Dunkelheit, wenn alle Bienen in der Beute sind an den gewünschten Standort geholt werden bzw. kommt in Kellerhaft bis zum nächsten Tag - wie wenn man einen Schwarm in einer Schwarmfangkiste hat. Bemerkt man den Einzug des Schwarmes erst nachdem er einige Tage in der Lockbeute wohnt, muss man sehr vorsichtig beim Transport sein, weil neu gebauten Waben leicht abbrechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Anpassungen an die Bienenkiste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der angelockte Bienenschwarm soll anschließend eine Beute beziehen. So lange er noch keine Waben gebaut hat, geht das problemlos. Damit man den Schwarm auch in einen Bienenkiste umsiedeln kann, falls er schon Waben gebaut hat (evtl. kann man die Lockbeute nicht jeden Tag kontrollieren) habe ich Lockbeuten gebaut, die mit den Bienenkiste-Brutraumwabenleisten bestückt ist. So kann man das Volk mitsamt den bereits gebauten Waben, Brut und Vorräten in die Bienenkiste umsetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Risiken, Rechtliches
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass man sich durch einen angelockten Schwarm Krankheiten an den eigenen Bienenstand holt, ist unwahrscheinlich. Naturschwärme haben wenig Varroamilben (die meisten Milben bleiben in der Brut des Muttervolkes zurück), sie haben keine Brutkrankheiten und sie sind sehr vital und motiviert Waben zu bauen. Ein Naturschwarm, welcher selbst seine Waben baut, macht von Natur aus das, was man macht um Bienenvölker von der Amerikanischen Faulbrut zu sanieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche interpretieren die Bienenseuchenverordnung falsch und sind der Meinung, Schwarmlockbeuten seien nicht erlaubt. Dabei wird auf die Bienenseuchenverordnung unter "III. Schutzmaßregeln gegen die Amerikanische Faulbrut“, § 6 verwiesen, der lautet: "Von Bienen nicht mehr besetzte Bienenwohnungen sind vom Besitzer der Bienen stets bienendicht verschlossen zu halten".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Schwarmlockbeute ist jedoch keine Beute im Sinne des § 6 dieser Verordnung. Sie ist keine "nicht mehr besetzte Beute" (in welcher zuletzt ein Volk eingegangen ist), sondern eine für eine neues Volk vorbereitete und geputze Beute, wie sie jeder Imker für Ableger und Schwärme verwendet, eine "noch nicht besetzte Beute". Falls ein Schwarm dort einzieht, kommt er in die Obhut von Imkern und die Gefahr, dass er sich wild ansiedelt, mit Amerikanischer Faulbrut infiziert und einen nicht lokalisierbaren Seuchenherd darstellt, ist gebannt. Es ist also eine gute Sache, im Sinne der Vermeidung der Amerikanischen Faulbrut, Schwärme mit Lochbeuten anzulocken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit "Schwarmlockbeute", Datum und Tel.Nr. beschriftet ist klar, worum es sich handelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Wie stehen die Chancen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte vor ein paar Jahren 18 Schwarmlockbeuten aufgestellt und in zwei davon ist ein Schwarm eingezogen. Im folgenden Jahr zog an einem der beiden Standorte wieder ein Schwarm in eine Lockbeute ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe seither nicht mehr systematisch Schwarmlockbeuten aufgestellt, sondern nur vereinzelt, allerdings ohne Erfolg. In einer normalen Schwarmsaison, wenn man gute Plätze für die Lockbeuten findet, könnte ich mir vorstellen, dass zwischen 10 und maximal 20% der Lockbeuten von Schwärmen besiedelt werden. Natürlich müssen Bienenvölker bzw. Schwärme in der Nähe sein, ansonsten passiert nichts.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 02 Apr 2022 05:39:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bienenseb.de/schwaerme-locken-mit-der-schwarmlockbeute-ein-projekt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schwarmlockbeute,Schwarmstimmung,Bienenkiste</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die aktuelle Situation bei den Bienen Anfang April</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/die-aktuelle-situation-bei-den-bienen-ende-maerz</link>
      <description>Viele Völker haben sich im März schön entwickelt und sind ordentlich gewachsen. Je nach Gegend blühen schon die Apfelbäume (die Fotos sind aus Reutlingen von Johanna). Noch weiter ist der Frühling in anderen Regionen, Freiburg, Köln/Bonn etc.. Bei mir in Igling blüht noch kein Obstbaum und heute früh lag wieder Schnee...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schönes Wetter im März
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Völker haben sich im März schön entwickelt und sind ordentlich gewachsen. Je nach Gegend blühen schon die Apfelbäume (die Fotos sind aus Reutlingen von Johanna). Noch weiter ist der Frühling in anderen Regionen, Freiburg, Köln/Bonn etc.. Bei mir in Igling blüht noch kein Obstbaum und heute früh lag wieder Schnee...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_9214-b4d132c5.jpeg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um die Jahreszeit sind Kälteeinbrüche normal. Die Bienen müssen seit jeher damit klar kommen und tun das im Allgemeinen. Wenn der Imker seine Bienen gut betreut hat, das heißt die Bienen gesund und langlebig sind (Voraussetzung dafür ist eine erfolgreiche Varroabehandlung in der vorherigen Saison) und sie genügend Vorräte anlegen konnten, sollte eine Woche Kälte um diese Jahreszeit kein Problem darstellen. Bienenvölker mit inzwischen vielen Bienen konnten evtl. im März Nektar eintragen und ihre Vorräte etwas auffüllen, oder zumindest gingen die Vorräte nicht weiter zurück. Große Völker brauchen jetzt allerdings viel Energie um sich und vor allem ihr Brutnest zu wärmen. Wer nicht sicher ist oder weiß, dass sein Volk wenig/kaum noch Vorräte hat, der kann jetzt füttern - flüssig und warm (siehe Blogartikel von Anfang März). Die Bienen in den Bienenkisten besetzen jetzt schon die meisten Waben, z.T. bis ans Trennschied, somit kann man sie gut füttern. Eine Dämmung auf dem Brutraum ist jetzt sehr hilfreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für kleine, schwache Völker, die den Winter bisher gerade so überstanden haben und noch kaum oder keine neuen Bienen erbrütet haben, ist ein Kälteeinbruch von einer Woche (oder mehr) sehr riskant. Sie haben durch den warmen März vermutlich angefangen zu brüten. Gleichzeitig kann man davon ausgehen, dass im Moment immer mehr Winterbienen sterben und nur hoffen, dass die wenigen Bienen es schaffen die Brut zu wärmen. Vorräte sind meistens noch genug vorhanden, weil ein kleines Volk nicht viel verbraucht. Viel tun kann man jetzt nicht. Auf jeden Fall hilft eine Dämmung auf dem Brutraum, aber ansonsten heißt es Daumen drücken und diesen Sommer bessere Voraussetzungen für seine Völker schaffen, damit der nächste Winter keine Zitterpartie wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durchlenzung wird die Zeit genannt, in welcher die Winterbienen nach und nach durch viele junge Sommerbienen ersetzt werden, siehe Bienenkiste Buch ab S. 83.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hoffen wir, dass es bald wieder wärmer wird und die Bienen fliegen können. Die schönste Obstblüte bringt den Bienen nichts, wenn es zu kalt ist die Blüten zu besuchen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_9216-965382f7.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was steht als nächstes an?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den nächsten Wochen werden die Völker wachsen, bald werden die ersten Drohnen schlüpfen und die Bienen bauen Waben. Wenn das Volk anfängt die Waben unter dem Trennschied hindurch in den Honigraum zu bauen, ist es höchste Zeit den Honigraum zu öffnen und Mittelwände zu geben (siehe Bienenkiste Buch ab Seite 88).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitte/Ende April, je nach Wetter und Region, gibt es in der Regel die ersten Schwärme, das schätze ich dieses Jahr auf jeden Fall auch so ein. Schwarmzeit in der Bienenkiste und Umgang mit Schwärmen wird mein nächster Blogartikel Mitte April. Vorab empfehle die Kapitel zur Schwarmzeit im Bienenkiste-Buch zu lesen. Bienenvölker entwickeln sich um diese Jahreszeit rasant, deshalb ist es gut voraus zu schauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 19:00:25 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/die-aktuelle-situation-bei-den-bienen-ende-maerz</guid>
      <g-custom:tags type="string">Aktuelle Situation bei den Bienen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_9213.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die aktuelle Situation bei den Bienen Anfang März</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/die-aktuelle-situation-bei-den-bienen-anfang-maerz-2022</link>
      <description>So wie es aussieht, gab es diese Wintersaison (seit dem Spätsommer) hohe sogenannte Winterverluste, sprich tote Bienenvölker. Auch bei mir "Verluste" schlimm wie nie - von 23 Völkern sind bisher noch 7 übrig, z.T. sehr klein. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Diese, sowie Tipps, wie Du Deine Bienenvölker jetzt gut unterstützen kannst, erfährst Du hier.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hohe Winterverluste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie es aussieht, gab es diese Wintersaison (seit dem Spätsommer) hohe sogenannte Winterverluste, sprich tote Bienenvölker. Auch bei mir "Verluste" schlimm wie nie - von 23 Völkern sind bisher noch 7 übrig, z.T. sehr klein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei bienen&amp;amp;natur gibt es hierzu einen aktuellen Artikel:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bienenundnatur.de/aktuelles/volk-tot-bienenproben-einsenden-zur-untersuchung-der-winterverluste/?utm_campaign=bie-nl&amp;amp;utm_source=bie-nl&amp;amp;utm_medium=newsletter-link&amp;amp;utm_term=2022-03-03-16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Winterverluste 2021-22: Wieso Bienenproben einsenden hilft (bienenundnatur.de)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/782E4DF0-2ADB-4948-ACE5-80B4F6E1F5BA_1_201_a.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gute Nachricht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie bekomme ich von ehemaligen Kursteilnehmern, vor allem aus dem letztjährigen Anfänger-Kurs: Viele von euch scheinen ihre Völker erfolgreich durch den Winter gebracht zu haben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Hauptursache für "Winterverluste" sind ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. So gut wie immer, spielt die Varroasituation eine Rolle bzw. ist der Hauptgrund. Varroamilben übertragen Viren, schwächen und dezimieren somit die Völker. Damit haben es Räuber leichter und andere schädliche Einflüsse treffen die Bienen härter. Die Varroasituation im Blick zu haben und einzugreifen, bevor die Schadschwelle überschritten wird, ist meine Aufgabe als Imker. Im Umkehrschluss: Der Hauptgrund für meine toten Völker bin ich,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Imker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ich habe mich wieder nicht genau an das vorgegebene, erprobte Behandlungskonzept gehalten, auf der Suche nach einer besseren Methode. Die Völker, die ich spät behandelt habe (in der Hoffnung, dass sie keine Behandlung brauchen), weil es so aussah, als ob sie wenig Milben hätten, waren als erste tot. Nächste Saison kann ich es besser machen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann ich meine Bienen jetzt unterstützen? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zeit, die bei den Bienen jetzt bevorsteht, nennt man Durchlenzung. Die Winterbienen ziehen die neue Generation auf und sterben nach und nach. Die Brutnester und die Bienenvölker wachsen - mehr dazu im Bienenkiste-Buch Seite 83. Wenn die Bienen an warmen Tagen fleißig fliegen, Pollen ein- und tote Bienen hinaustragen, wenn es auf der Bienenkiste unter der Dämmung warm ist (Hand auflegen - ohne Dämmung spürt man nichts, weil die Wärme verfliegt), dann sieht es gut aus. Unterstützen kann ich folgendermaßen: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Dämmung oben auf den Brutraum legen - es eignen sich alte Decken, Polster usw. (siehe Bienenkiste-Buch S. 110). Mehr Infos zur idealen Dämmung und die Möglichkeit eine zu kaufen, findest Du hier: 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.bienenseb.de/shop/D%C3%A4mmung-Bienenkiste-p312115597" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Dämmung Bienenkiste (bienenseb.de)
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn nötig, einen Windschutz errichten - kein Laub an Hecken und Bäumen lässt evtl. den Wind direkt auf das Flugloch blasen, das tut den Bienen nicht gut. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Mäusegitter kontrollieren (evtl. mal tagsüber entfernen) und tote Bienen herausholen. Auf jeden Fall nachts und bei Kälte das Gitter noch dran lassen! 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bienenkiste bei Flugwetter hinten zu öffnen, stört die Bienen nicht, kann man regelmäßig machen: sich ein Bild machen, tote Bienen herausholen, bei viel Kondenswasser oder Schimmel im Honigraum evtl. trocknen bzw. sauber machen. Die Bienenkiste muss man jetzt noch nicht ganz öffnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Das Pflanzen von Frühblühern (blühen ab Februar und März) für nächstes Jahr planen. Krokuszwiebeln steckt man im Spätsommer, Weiden sind sehr wertvoll für die Bienen (mittelfrisitge Planung) und es gibt noch viele andere. Ab 10° fliegen die Bienen und versorgen sich selbst.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte ich füttern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Sorge hat, dass den Bienen die Vorräte nicht reichen, kontrolliere das Gewicht der Bienenkiste: vorne anheben, hinten anheben. Wenn sie einem leicht vorkommt, mit einer Waage das genaue Gewicht ermitteln. Bei zu wenig Vorräten notfüttern. Entweder mit Futterteig, hat den Vorteil, dass er nicht schlecht wird und längere Zeit vorhält. "einfachrosi" beschreibt, wie sie das macht, hier: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mellifera.de/blog/bienenkiste/notfuetterung-bienenkiste.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Notfütterung in der Bienenkiste - Mellifera e. V.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder füttern mit mit Flüssigfutter: in einer Warmwetterphase möglichst dickes Futter (Zucker 3, Wasser 2 Teile), erwärmt (30-40°) in den Honigraum möglichst nah an die Bienen stellen. Evtl. Gläser mit heißem Wasser als Heizung dahinter (Wärme hilft den Bienen. mit Deckel verschließen, nicht direkt an die Bienen stellen, herausnehmen wenn erkaltet). Vorteil von Flüssigfutter: Bienen können in kurzer Zeit viel flüssiges Futter einlagern, dort wo sie es brauchen. Trotzdem bei der ersten Fütterung nicht zu viel, denn es kann sein, dass sie das Futter erstmal nicht finden oder annehmen, umso weniger, je kälter es ist. Eventuell hilft es, eine Futterspur zu den Bienen zu legen, gut ist auch, wenn das Futter dezent riecht, das Rezept mit Kamillentee (oder/und ein bisschen Honig) empfiehlt sich, siehe Bienenkiste-Buch, Seite 107. Die Bienen riechen das warme Futter und wissen bei jedem Mal Füttern besser, wohin sie müssen. Viele Schwimmhilfen in den Futterbehälter tun, damit keine Biene ertrinkt. Tageszeit: an einem warmen Tag kann man das vormittags machen (dabei Flugloch eher klein lassen, kein Futter verschütten und keine Schlitze als Zugang von hinten), oder nach einem warmen Tag, sobald es dunkel ist. Futter aktiviert die Bienen, sie fliegen aus und suchen im Nahbereich. Wenn es draußen eiskalt ist, erfrieren sie dann. Im Dunkeln fliegen sie nicht raus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn nach der Futtergabe viele Bienen um die Bienenkiste und am Flugloch fliegen, sind das keine Räuber, sondern die eigenen Bienen. Sie suchen das Futter im Nahbereich. Ein gutes Zeichen, die Nachricht von einer guten Futterquelle hat sich herumgesprochen. Die Gefahr von Räuberei beim Füttern besteht, wenn mehrere Völker (schwache und starke) nebeneinander stehen, die Fluglöcher weit geöffnet sind und Futter tagelang herumsteht oder verschüttet wurde. In keinem der Bienenkiste-Bücher kommt das Thema Notfütterung vor, am besten wäre im Sommer genügend zu füttern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/776DB925-6FF8-4B24-B55B-034E6CCFEBC0_1_201_a.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 05 Mar 2022 11:31:50 GMT</pubDate>
      <author>183:802061522 (Sebastian Ganzer)</author>
      <guid>https://www.bienenseb.de/die-aktuelle-situation-bei-den-bienen-anfang-maerz-2022</guid>
      <g-custom:tags type="string">Aktuelle Situation bei den Bienen,Füttern,Winterverluste,Bienenkiste</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_20220305_142600.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_20220305_142536.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vorteile einer kleinen Bienenkiste</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/vorteile-einer-kleinen-bienenkiste</link>
      <description>Warum kann eine kleine Bienenkiste mit 9 anstatt 12 Waben sinnvoll sein? Im Laufe der Jahre habe ich viele Erfahrungen mit verschiedenen Einfachbeuten gemacht und kleinerer Bienenkisten ausprobiert. Ihre Vorteile für die Bienen und für uns Imkernde erläutere ich in diesem Artikel.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kann eine kleine Bienenkiste sinnvoll sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Größe ist die richtige? Ob 12 oder nur 9 Waben, hängt von vielen Faktoren ab. Hier findest Du meine Überlegungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMGP0083-817db0e2-33e2b4bd.JPG"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weniger füttern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In trachtarmen Gegenden wie meiner - ländlich, viel intensive Landwirtschaft und Phasen ohne Blüten/Tracht für die Bienen - müsste man einen Schwarm viel füttern, damit er den Brautraum der normalen Bienenkiste komplett ausbaut. In verregneten, oder zu trockenen Jahren gilt das auch für eine Umgebung, in welcher viel blüht. Bei kleinen und/oder späten Schwärmen, ist es trotz kontinuierlichem Füttern unwahrscheinlich, dass die Bienen den Brutraum mit 12 Waben im ersten Sommer komplett ausbauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Bienen ist das nicht schlimm, aber für uns Imkernde ist es schade, weil wir in der zweiten Saison nicht nach Anleitung weiterimkern können, sondern die Bienen erst den Brutraum ausbauen müssen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bienen ihre Waben gerade bauen (an den vorgegebenen Wabenleisten entlang), ist bei einem kleineren Brutraum höher, weil ein Schwarm in den ersten 2-4 Wochen nur Waben mit Arbeiterinnen-Zellen baut, Drohnenwaben und Dickwaben (für Honig) entstehen anschließend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühere Schwarmstimmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch für große Völker bzw. Schwärme und in einer Umgebung mit viel Tracht hat die kleine Bienenkiste eventuell Vorteile.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Große Völker bauen in einer kleinen Bienenkiste den Honigraum im Frühling schnell aus und kommen tendenziell früher in Schwarmstimmung als in einer normalen 12-Waben-Bienenkiste. Ich sehe das als Vorteil, weil ich dann nicht das ganze Frühjahr auf den Schwarm warten muss und weil frühe Schwärme und das Restvolk bessere Bedingungen haben (bessere Tracht, mehr Zeit), je früher sie schwärmen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In guten Jahren mit viel Tracht kann ein großer, früher Schwarm eventuell schon im ersten Sommer eine Honigernte bringen, das gilt umso mehr in einer kleinen Bienenkiste.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_0260-f042dae5.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergleich mit anderen Beuten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Vergleich mit konventionellen Beuten, in denen man den Völkern fertige Waben und Mittelwände gibt, versucht das Schwärmen zu verhindern, möglichst große Völker und große Honigernten möchte, ist die normale Bienenkiste eher klein bis normal dimensioniert. Aber verglichen mit Bienenwohnungen, die auf Naturwabenbau und Schwarmvermehrung ausgelegt sind (Bienenkörbe, Klotzbeuten, Zeidlerbäume, Warré-Beuten, oder der Krainer Bauernstock - die Vorlage für die Entwicklung der Bienenkiste), ist die normale Bienenkiste sehr groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich probiere seit längerem unterschiedliche Beuten aus, verschiedene TBH´s (Oberträgerbeuten), Warré und Bienenkisten in verschiedenen Größen. Die Bienenkiste ist für meine Bedürfnisse die ideale Beute. Die schmalere Version mit nur 9 Waben ist für meine Umgebung und so, wie ich die Bienen halte (nicht mehr füttern als nötig und lieber eine frühe Schwarmstimmung), stimmiger. Die 9 langen Waben bieten genügend Platz für Vorräte und Brut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein positiver Nebeneffekt: eine kleinere Bienenkiste ist handlicher und etwas günstiger als die normale Bienenkiste. Das soll aber nicht der Beweggrund sein, sich für eine kleine Bienenkiste zu entscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du hast bereits Erfahrungen mit der kleinen Bienenkiste gesammelt - findest sie klasse oder hast Ideen zur Optimierung? Dann schreib mir eine Mail an
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:info@bienenseb.de"&gt;&#xD;
      
           info(at)bienenseb.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ich freue mich über Erfahrungsberichte von deinem Standort, damit ich meine Entwicklungen weiter verbessern kann!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfahrungsberichte zur kleinen Bienenkiste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "wegen der kleinen Kiste, die ich bevorzuge, möchte ich sagen, dass sie mir lieber ist, weil ich sie gerade noch so alleine kippen kann. Natürlich ohne Honigraum. Es gibt für mich keine Kritikpunkte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Honig habe ich bis jetzt noch keinen geerntet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich muss man bei der kleinen Kiste alle Daten erst erfassen oder 1/3 weniger rechnen von der großer Kiste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man sich die wichtigen Daten seiner Kiste aufgeschrieben hat, ist es kein Problem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe Grüße, Yvonne" (06.10.21)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Ich habe die kl. Kiste seit 2019. 2019 logischerweise kein Honig. Im zweiten Jahr 2020 gab es Honig, ca. 2kg pro Kisten, nicht viel, ist auch wurscht.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Was ich aber gelesen habe und was mich verunsichert: Anscheinend wird bei der kl. Bienenkiste die kritische Masse nicht erreicht. Sprich die Masse an Volk, welches sich entspannt selber versorgt und auch verhältnismäßig gut Honig abwirft. Leider kann ich dazu keine wissenschaftliche Aussage machen. Da mir die Erfahrung und der direkte Vergleich fehlen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vermutlich müsste ich parallel ein paar große Bienenkisten am gleichen Standort betreiben.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Verwirrend finde ich die Kistengrößen nicht. Es gibt ja auch vier verschiedene iPhone-Modelle... ;-)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christian" (30.09.2021)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Ich habe ja keinen Vergleich mit der großen Bienenkiste. Ich habe 2020 meinen Schwarm einlogiert. Im 1. Jahr wurde der Brutraum der Kiste fast vollständig ausgebaut. Jetzt im 2. Jahr, also 2021, wurde der vordere Teil vollständig ausgebaut. Den Honigraum wurde ebenfalls zum größten Teil mit Waben ausgebaut, zum Teil mit Honig gefüllt und ich konnte Ende Juli 4,6 kg Honig ernten. Das war für mich ein schönes Erlebnis und Erfolg. Insgesamt komme ich mit der Kiste gut zurecht. Ich bin froh, die kleine Kiste zu haben. Sie ist mir eigentlich schwer genug bei der Handhabung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzliche Grüße
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Levin" (21.10.2021) 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Hallo, ich habe die kleine Bienenkiste und wir haben im ersten Jahr als Anfänger am 01.08.2021 5 kg Honig geerntet. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bienen haben wir seit 3. Juni. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Lg Heidi" (30.09.21) 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Eine kurze Rückmeldung zur kleinen Bienenkiste. Wir haben im vergangenen Jahr unsere drei Völker von den kleinen in große Bienenkisten umgesiedelt, weil wir in 2020 insgesamt zehnmal Schwärme in der Luft hatten, und das im Wohngebiet. Bei mir hat das ein kleines Schwarmtrauma hinterlassen, obwohl wir zum Glück sehr verständnisvolle Nachbarn haben. Nüchtern betrachtet hat jedes unserer beiden Völker nur einen Vor- und einen Nachschwarm abgegeben. Da jedoch einer der Vorschwärme, den wir in eine dritte Kiste einlogieren wollten, dort nicht bleiben wollte und immer wieder ausgezogen ist, kam es eben zu den vielen Schwärmen über unserem Grundstück. Wir haben dieses Volk schließlich abgegeben und ein anderes einlogiert, das seither auch glücklich in dieser Kiste wohnt. Sicherlich ist nicht die Regel - erstens, dass Bienenkisten im eigenen Garten im Wohngebiet stehen, zweitens, dass ein Schwarm eine Beute nicht akzeptiert und wiederholt auszieht. Trotzdem hat uns das dazu bewogen, auf die großen Bienenkisten zu wechseln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Jahr hatten wir nun überhaupt keinen Schwarm, was vermutlich daran lag, dass alle drei Völker noch genügend Platz zum Bauen hatten. Wir erhoffen uns trotzdem, dass die Schwarmfreude durch das vermehrte Platzangebot sinkt. In Sachen Honig hatten wir 2020 unsere erste Ernte aus zwei Kisten und waren sehr zufrieden mit der Menge (7 und 8 kg). Nun sind wir gespannt auf die Honigmengen, die sich in der großen Bienenkiste ansammeln. :-) Nachteile der großen im Vergleich zur kleinen Kiste sind mir bisher nicht aufgefallen. Vielleicht könntest du dir überlegen, in deinen Kursen darauf hinzuweisen, dass Schwärme bei in Wohngebieten aufgestellten Bienenkisten ein Problem darstellen können und dass man dann evtl. gleich von Anfang an über eine große Kiste nachdenken sollte. Der spätere Umzug war nämlich ziemlich aufwändig...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Liebe Grüße und eine schöne, ruhige Winterzeit, bevor es wieder losgeht mit der nächsten Bienensaison!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frija" (01.10.21). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bemerkung zu dieser Rückmeldung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Theoretisch schwärmen Bienen in der kleinen Bienenkiste nicht mehr, sondern nur früher. Im Gegenteil sind in einer normalen Bienenkiste größere Völker, sie könnten daher größere Schwärme und evtl. mehr Nachschwärme abgeben. Durch frühes Schwärmen kann man den Zeitraum besser eingrenzen und hat diesbezüglich evtl. einen Vorteil mit einer kleineren Bienenkiste. Das Konzept Bienenkiste sieht vor Nachschwärme zu vermeiden, siehe dazu das entsprechende Kapitel im Bienenkiste Buch, Seite 98. Soweit die Theorie, in der Praxis ist es z.T. etwas dynamischer, da in der Natur viele Dinge eine Rolle spielen, unabhängig von der Größe der Bienenkiste.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sebastian
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Nachdem ich heuer meine erste Saison nicht nur mit Bienenkiste hinter mir habe, ein wenig Feedback zu deinen Fragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ich habe jetzt die kleine Biki, eine ERB, eine Golzbeute mit Anpassungen, um sie wesensbezogener zu machen und eine große Biki beim Schwiegervater).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generell möchte ich zuerst sagen, dass ich immer größerer Fan der Bienenkiste werde. Sobald man mit Rahmen unterwegs ist, stört man die Völker merklich mehr, natürlich bekommt man im Gegenzug dazu mehr Möglichkeiten (aber braucht man die als kleiner wesensbez. Hobbyimker?).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was findest Du an der kleinen Bienenkiste gut?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -- Die Volksstärke in meiner kleinen Bienenkiste ist bis dato immer sehr gut. Dieses Jahr im Frühjahr ratzfatz den restlichen Raum ausgebaut und dann zweimal geschwärmt (3,8 kg und 2,2 kg). Die Varroabelastung in der kleinen Biki und den beiden Jungvölkern ist extrem gering. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast du Kritikpunkte? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -- Natürlich gibt es zu allen Vorteilen auch Nachteile - dieses Jahr war meine erste Schwarmsaison und ich habe unterschätzt, wie hoch der Schwarmdruck in der kleinen Biki sein wird. Habe aber trotzdem beide Schwärme fangen können. Hier muss man definitiv sehr diszipliniert sein und regelmäßig kontrollieren - allerdings habe ich noch keinen Vergleich zur normalen Biki. Für den Anfänger mehr Arbeit / Unsicherheit - auf der Anderen Seite bekommt man schnell viel Erfahrung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Hierzu bitte die Anmerkung zur obigen Rückmeldung beachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konntest Du mit der kleinen Bienenkiste Honigernten - wie viel kg? (wenn möglich, im Vergleich zur normalen Bienenkiste?) 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - ja ca 4 kg. Hätte ich noch eine Woche länger gewartet evtl. mehr. Vergleich zur normalen Biki leider noch nicht möglich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Findest Du die kleine Bienenkiste sinnvoll, oder ist es unnötig bzw. verwirrend, dass es zwei verschiedene gibt? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -- Ich finde sie auf jeden Fall sinnvoll. Generell ist die Bienenkiste nach meiner jetzigen Erfahrung sehr einfach für Anfänger zu handhaben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch ist die Bienenkiste im Vergleich zu anderen Beuten im Jahresverlauf viel einfacher zu bewirtschaften. + Für die kleine Bienenkiste ist zusätzlich, dass das Gewicht immer ca. bei max 3/4 einer großen sein kann. Damit für Menschen, die lieber eine leichtere Beute haben, super. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles in allem bin ich super zufrieden mit der kleinen Bienenkiste. Sie hat mir einen einfachen aber erfahrungsreichen Start in die Imkerei ermöglicht. Auch denke ich, werde ich evtl. noch eines der anderen beiden Völker früher oder später in eine Bienenkiste umsiedeln. Allerdings dann eher in eine große. Ich denke aber auch, dass die kleine Bienenkiste ihren Platz verdient. Wie oben schon geschrieben, gerade beim Anfänger oder jemandem, der eine leichtere Beute möchte. Oder auch beim Imker mit mehreren Völkern (so ist mind. ein Schwarm im Jahr garantiert).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke &amp;amp; mit freundlichen Grüßen, Roman" (30.09.2021) 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Meine kleine Kiste (mit rundem Einflugloch) hat sich super entwickelt. Ich konnte im ersten Jahr schon 3kg Honig ernten und brauchte nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zufüttern. Varroabehandlung und Oxalsäure wurde gemacht und das Volk kam gut aus dem Winter. Allerdings haben sie zu früh gebrütet und dann wurde es wochenlang kalt. Die Kiste ist dann fast explodiert. Ich konnte sie nach der ersten Durchsicht fast nicht mehr schließen. Ich habe sofort den Honigraum freigegeben und dann ging das Unglück los. Ich hatte aus dieser Kiste nach dem Vorschwarm alle Weiselzellen gebrochen, die ich in dem Getümmel finden konnte. Dennoch folgten drei Nachschwärme und Honig war keiner mehr in der Kiste. Das Muttervolk, denke ich, war dann zu schwach. Es waren kaum noch Bienen da. Irgendwann entdeckte ich eine markierte Königin (seitdem habe ich Carnica). Woher die kam, keine Ahnung. Ich markiere ja nicht, habe vorher noch nie eine Königin gesehen. Ich hatte ein Volk der dunklen deutschen Biene. Jedenfalls hat sich das Volk dann gut entwickelt und ich habe 17kg Zucker aufgefüttert und Varroa behandelt. Ich denke, für meine Trachtsituation, die dieses Jahr allerdings irgendwie nicht funktioniert hat, es war nachts zu kalt, ist die Kiste zu klein. Vielleicht bin ich auch zu vorsichtig bei der Durchsicht. Andere konservative Imker haben mir berichtet , dass ihnen Völker verhungert sind im Sommer. Einer sagte, in vierzig Jahren hätte er so etwas noch nicht erlebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Vorschwarm habe ich behalten und in die TBH gesetzt. Der hat sich super entwickelt und ich konnte einen besseren Überblick entwickeln. Die Waben getrimmt und jetzt ist alles sehr übersichtlich, wenn da nicht die Varroas wären. Nach erster Behandlung sah es gut aus und jetzt fallen täglich um die 50. Ich habe heute in meiner Verzweiflung nochmals Ameisensäure reingegeben. Vielleicht rette ich sie noch. Der Imker vor Ort sagte, er habe noch nie solche Probleme mit den Milben gehabt wie dieses Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Jedenfalls werde ich zukünftig mit beiden Systemen weiter arbeiten. Ohne die Kiste hätte ich nie angefangen zu imkern. Die TBH verursacht einen viel größeren Handlungsbedarf, ist aber auch interessant, denn die Durchsichten sind einfacher und die Bienen sind nicht gestresst. Ich habe bisher alles ohne Rauch und ohne Anzug bewerkstelligt, weil sie die Eingriffe fast nicht mitbekommen. Ich werde sie aber auch so führen wie die Bienenkiste mit minimalen Eingriffen. Allerdings kann man, wenn man will, rasch Raum geben und kritische Situationen lösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die TBH ist der Austausch mit den Imkern einfacher und sie sind plötzlich offener der Bienenkiste gegenüber. So ist meine Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abschliessend zur kleine Kiste: Toll für trachtschwache Gebiete. Für Frauen, im ausgebauten Zustand, viel einfacher zu händeln. Bei der großen Kiste kommen sie an ihre Grenzen, so jedenfalls die Meinung beim letzten Stammtisch. Sehr gute Verteidigung gegen Wespen (hatte ein Nest im Hühnerhaus). Das runde Einflugloch ist super. Die bilden ein Kneuel wenn Gefahr droht. Allerdings im Winter mußte ich öfter nachschauen und den Totenfall rausholen. Ich werde sie auf jeden Fall weiter betreiben und sei es nur als Schwarmspender für die große Kiste meines Schwiegersohns oder meine TBH. Außerdem gibts in der Whatsapp-Gruppe immer dankbare Abnehmer. Für Leute, die nur ein Volk pflegen wollen, ist sie eher nicht geeignet. Aber das ist auch bei der großen Kiste so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich danke dir für dein Engagament.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Grüße Hartwig (30.09.2021)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 11:31:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bienenseb.de/vorteile-einer-kleinen-bienenkiste</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Weymouthskieferholz für die Bienenkiste?</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/warum-weymouthskiefernholz-für-die-bienenkiste</link>
      <description>Das Holz der Weymouthskiefer bewährt sich schon lange für den Bau von Bienenbehausungen. Nicht nur für die Bienen selbst hat es Vorteile. Besonders für die Bauart der Bienenkiste eignet es sich durch seine besonderen Eigenschaften. Diese habe ich für euch zusammengestellt und zeige, wie ich meine Bienenkiste-Bausätze daraus herstelle.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weymouthskieferholz eignet sich besonders gut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Weymouthskiefer kommt ursprünglich aus den gemäßigten breiten Nordamerikas und wird seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts auch in Europa angebaut. Meine Bienenkisten-Bausätze mache ich schon immer aus Weymouthskieferholz, es ist bekannt und beliebt für die Herstellung von Bienenkästen - aus verschiedenen Gründen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_20201105_092320-c73c5a59.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorteile und Eigenschaften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bienen profitieren vom Holz der Weymouthskiefer, denn durch sein hohes Porenvolumen isoliert es besonders gut gegen Schall und Temperaturschwankungen. Auch in der Verarbeitung machen sich die Eigenschaften der Weymouthskiefer bemerkbar. Ihr Holz hat wenig Schwund, das heißt, es verzieht sich wenig und die Gefahr, dass es reißt, ist geringer. Das Holz ist leicht, hat weniger und besser verwachsene Äste - weniger Astlöcher als vergleichbare Holzarten. In der Imkerei mit Magazinbeuten fallen die Vorteile des Weymouthskieferholzes wegen der relativ kleinen Holzflächen nicht so stark ins Gewicht. Hier wird heutzutage oft Fichtenholz verwendet, weil es überall erhältlich ist. Die Bienenkiste besteht im Vergleich zu Magazinbeuten aus langen Brettern, umso mehr kommen die Eigenschaften des Weymouthskieferholzes zum Tragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weymouthskieferholz enthält viel Harz und riecht gut, vor allem wenn es gesägt wird. Das Harz ist sehr gleichmäßig verteilt, es bilden sich selten Harzgallen, aus welchen das Harz herausläuft und alles verklebt. Es ist wegen seiner Eigenschaften (weich, wenig Schwund und leicht) neben Imkern auch bei Holzschnitzern sehr beliebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herkunft meines Holzes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weymouthskieferholz ist schwer zu bekommen, fertig verleimte Platten bzw. Bretter im Holzhandel gibt es nicht. Holz selbst zu Platten zu verleimen ist viel Aufwand und damit teuer. Da ich trotzdem Weymouthskiefernholz benutzen möchte, werden meine Bienenkisten aus unverleimten Nut-und Federbrettern verschraubt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Holz für meine Bausätze kommt aus Niederbayern, es wird dort im Herbst gefällt. Aus dem Wald wird es zum Sägewerk gebracht, dort gesägt, anschließend getrocknet und auf Maß gehobelt. Die fertigen Bretter werden dann zu mir in die Werkstatt geliefert und zu Bienenkiste-Bausätze verarbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nut und Feder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dach und Boden der Bienenkiste mache ich aus Nut- und Federbrettern. Nut und Feder ist eine klassische Technik, um Holzbretter für Böden, Wände und Decken zu verbinden. Die Bretter werden zusammengesteckt und verschraubt. Dadurch spart man sich den Leim mit seinen Inhaltsstoffen und hat trotzdem eine ebene, geschlossene Oberfläche. Anders als bei verleimten Brettern hat das Holz etwas Spiel um zu arbeiten, die Schrauben lassen das zu. Es reißt dadurch nicht so schnell.  Nut- und Federbretter eignen sich deshalb sehr gut für Bienenkisten. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/Bienenkiste-gro-C3-9F-ba3977b5-fd605e98.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seiten und Front mit Schlitzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seiten und Front der Bienenkiste sind jeweils aus einem Brett: aus einem Stück, nicht zusammengeleimt, sondern direkt aus dem Baustamm gesägt und gehobelt. Das erleichtert den Zusammenbau, ist schöner und benötigt weniger Schrauben. Damit die Bretter nicht so viel Kraft entwickeln und reißen, oder sich verziehen können, wenn das Holz bei Luftfeuchtigkeits- und Temperaturschwankungen "arbeitet", sind in jedes Brett zwei Längsschlitze gesägt, sogenannte Entlastungsnuten. Abgesehen vom technischen Nutzen gefallen mir die Schlitze optisch sehr gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bretter sind 22mm (Decke und Boden) und 25mm (Seiten und Front) dick, haben eine gehobelte, glatte Oberfläche und sind ansonsten unbehandelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 23:34:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bienenseb.de/warum-weymouthskiefernholz-für-die-bienenkiste</guid>
      <g-custom:tags type="string">Weymouthskiefernholz,Bienenkiste</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_20220202_164544.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMG_20220202_164544-71064685.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine ideale Bienenwohnung</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/eine-ideale-bienenwohnung</link>
      <description>Bienenvölker suchen sich ihre Behausung in der Natur nach bestimmten Kriterien aus. Diese Kriterien können von verschiedenen naturnahen Beuten erfüllt werden. Warum also eignet sich die Bienenkiste besonders als Bienenwohnung?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum die Bienenkiste eine gute Höhle für Bienen ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Honigbienen sind sehr flexibel, was ihren Wohnraum angeht und doch gibt es Kriterien, die eine Behausung besonders geeignet für ein Bienenvolk machen, sodass es sich wohl fühlt und gute Bedingungen zum Überleben hat. Die Bienenkiste kommt den Bedürfnissen des Bienenvolkes aus meiner Sicht besonders entgegen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/P1080259--282-29.JPG"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bienen sind Höhlenbrüter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Natur leben Bienenvölker in Baum- oder Felshöhlen, je nachdem was sie vorfinden. Diese bieten Schutz vor der Witterung und vor Feinden. Bienen müssen sich selbst und das Brutnest warmhalten, sie wärmen nicht den ganzen Hohlraum.  Wenn ein Bienenschwarm die Wahl hat, sich einen Hohlraum auszusuchen, bevorzugt er ein Volumen zwischen ca. 35 und 70 Liter (je nach Schwarmgröße), ein kleines Flugloch, welches sich idealerweise am Boden der Höhle befindet, eine Ausrichtung nach Süden und möglichst hoch oben. Sehr lesenswert zu diesem Thema sind die Bücher von Dr. Thomas D. Seeley. Er hat über Jahrzehnte die Kriterien von Bienen für neue Behausungen und die Entscheidungsprozesse im Bienenschwarm erforscht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Form der Bienenkiste ist ideal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bienenkiste bietet mit ihrer flachen, länglichen Form einige Vorteile für das Bienenvolk.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der kalten, kritischen Jahreszeit, wenn die Völker klein sind, verlieren sie keine Wärme nach oben. Die Bienenkiste hat eine Höhe von 20 cm, die Wintertraube sitzt also direkt an der Decke und kann ihren Wärmehaushalt effizient regulieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Durch die flache Bauweise sind die von den Bienen selbst gebauten Waben (Naturwabenbau) nur 20 cm hoch und ausreichend stabil - je höher Waben sind, desto leichter brechen sie, beim Imkern mit Rähmchen werden die Waben deshalb mit Draht stabilisiert.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die Bienenwintertraube hat auf den langen Waben einen langen Zehrweg, deshalb ist die Gefahr eines Futterabrisses gering. Bienen verhungern im Winter, wenn die Waben, auf denen sie sich befinden, leer gefressen sind, selbst wenn es auf anderen Waben noch Vorräte gibt. Bei Frost krabbelt keine Bienen aus der wärmenden Wintertraube auf eine kalte Wabe.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der Bienenkiste entnimmt man nur ausnahmsweise einzelne Waben. Im Bienenkistekonzept ist es nicht erforderlich Waben zu entnehmen, man imkert mit dem ganzen Volk. Das bedeutet weniger Störung und weniger imkerliche Fehler, davon profitiert ein Bienenvolk. Abgesehen davon ist der Blick auf das ganze Volk ein toller Anblick!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Waben bleiben in der Bienenkiste, das hat Vorteile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will man das Volk kontrollieren, kann man für einen kurzen Blick hinein die Rückwand öffnen. Möchte man eine ausführliche Durchsicht machen, kann die ganze Kiste gekippt und der Boden abgenommen werden. So kann man nicht viel falsch machen, erdrückt keine Bienen und "verliert" keine Königin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lässt man die Waben an ihrem Ort, bleiben die Abstände zwischen ihnen immer gleich - genau so, wie die Bienen sie gebaut haben und brauchen. Es kann nicht passieren, dass aus Versehen Waben vertauscht werden. Das Klima in den Wabengassen (Temperatur, Duft, Luftfeuchtigkeit) wird nicht verändert. Das Volk ist so in seiner natürlichen Organisation relativ ungestört und die Bienen eher ruhig und entspannt. Waben tauschen zwischen Völkern ist nicht vorgesehen, das Risiko der Verbreitung von Krankheit oder Seuche auf diesem Weg entfällt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/P1080187--282-29-1510e06d.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blick in eine gekippte, geöffnete Bienenkiste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bienen in ihrer natürlichen Lebensweise lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Bienenkiste leben Bienen wie sie in der Natur leben würden und man kann sie trotzdem betreuen und begleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es beginnt mit einer Höhle bzw. leeren Bienenkiste und einem Naturschwarm der einzieht. Ein Naturschwarm fängt direkt an, Waben zu bauen. Die Bienen müssen ihre Waben in der Bienenkiste selbst bauen wie in anderen Hohlräumen, ob in Bäumen, an Felsen, in Gebäuden. Sie nehmen dabei gerne eine vorgegebene Baurichtung an - bei der Bienenkiste die Wabenleisten - das macht es ihnen leichter. Ohne viel zu stören kann man sie beobachten, wenn nötig unterstützen und eingreifen und sich ansonsten erfreuen und staunen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke, die Bienenkiste wird völlig unterschätzt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum einen von Imkernden, die naturnah imkern und dafür Bäume, Strohkörbe und andere besondere Bienenbehausungen auswählen. Diese Beuten sind oft gut isoliert (mit Vor- u. Nachteilen), besonders rustikal, oder traditionell und meistens teuer bzw. aufwändig herzustellen. Den Bienen gefällt es darin gut, wenn die "Höhle" die entsprechenden Kriterien an Volumen, Flugloch und Ausrichtung erfüllt. Für die Bienen wird es aber zum Nachteil, wenn man nicht rechtzeitig mitbekommt, dass sie zu wenig Nahrung finden, oder zu viele Varroamilben haben. Selbst wenn man die nötigen Beobachtungen machen könnte, dafür aber eine Leiter braucht, lange Wege und nur begrenzten Einblick in die Beute hat, wird man früher oder später Dinge übersehen - zum Nachteil der Bienen. Mir gefallen Bienenvölker in hohlen Bäumen, Bienenkörben und anderen naturnahen Beuten. Mit viel Erfahrung können solche Völker auch gut betreut werden, es wäre deshalb am besten, wenn erfahrene Imker*innen dabei involviert sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bienenkiste ist ideal, um Bienenvölker sich so weit wie möglich eigenständig entwickeln zu lassen und trotzdem jederzeit beobachten, unterstützen und wenn nötig eingreifen zu können. Man kann eine Bienenkiste mit einer Dämmung optimieren, um den Wärmeverlust nach oben zu verringern. Von anderen Optimierungen (Bienenkiste erhöht aufstellen, aufwändige Kippvorrichtungen etc.) habe ich mit der Zeit Abstand genommen, sie sind aber möglich. Wichtig bei Optimierungen: die Handhabung sollte davon uneingeschränkt bleiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie ich das verstehe, sind die Gründe, warum es Bienenvölkern zur Zeit vielerorts schwer haben, vor allem die Varroamilben und zu wenig bzw. zu einseitige Tracht. Was ihre Behausungen betrifft, sind Honigbienen sehr flexibel und können sich in jedem Hohlraum, der bezüglich Volumen und Flugloch einigermaßen passt, wohnlich einrichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bienenkiste wird vor allem von "normalen" Imker*innen unterschätzt und kritisiert. Meist kommt die Kritik von Leuten, die keine Erfahrung mit der Bienenkiste haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr dazu in einem zukünftigen Artikel.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 08:43:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.bienenseb.de/eine-ideale-bienenwohnung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bienenkiste</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/914BE0D5-EF6D-44BB-9845-5F42CB1A4504.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der bienenSeb Blog geht an den Start!</title>
      <link>https://www.bienenseb.de/der-bienenseb-blog-geht-an-den-start</link>
      <description>Mit diesem Eröffnungsbeitrag starten wir den bienenSeb Blog! Wir stellen vor, was euch erwartet und wer hier schreibt. Ihr seid herzlich eingeladen unsere Beiträge zu lesen und mit andern zu teilen. 

Viel Spaß wünscht euch das bienenSeb Team</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jippiii, wir sind nun auch dabei!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Umgestaltung unserer Webseite nimmt langsam Gestalt an, fehlt noch d
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           er bienenSeb Blog
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ! An Themen rund um die Bienenkiste und Erfahrungsschatz mangelt es uns nicht und wir möchten euch gerne daran teilhaben lassen. Wohlgemerkt noch unerfahren in diesem Format, freuen wir uns über Anregungen und konstruktives Feedback.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was erwartet euch? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ee3fd6d684fb4d8b880c6124b355ef22/dms3rep/multi/IMGP0083-817db0e2.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer Bienenkiste-Blog?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt sie schon, die guten Blogs zur Bienenkiste: zuallererst den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mellifera.de/blog/bienenkiste/?page=2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bienenkisten-Blog - Mellifera e. V.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , den lebendigen und immer aktuellen Blog von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://einfachrosi.com/category/bienchens/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bienchens | einfachrosi
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder den von 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://amselle.de/tag/bienenkiste/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bienenkiste › Amselle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit wunderschönen Bildern. Es scheint also müßig, noch ein Bienenkiste-Tagebuch zu starten. Und dennoch: die Bienenkiste verdient weiterhin Unterstützung und Aufmerksamkeit, und wir können mit unseren ganz eigenen Erfahrungen und Standpunkten sowie bisher unbeleuchtet gebliebenen Aspekten das Spektrum um die Bienenkiste erweitern. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer schreibt hier was
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beiträge stammen zunächst von uns selbst, von Sebastian oder Johanna also, und manche entstehen in unserer Zusammenarbeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Habt ihr bestimmte Themen-Wünsche? Dann schreibt uns gerne eine Mail!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorfrühlingshafte Grüße
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sebastian und Johanna von bienenSeb
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 08:41:04 GMT</pubDate>
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